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Was hilft gegen Hämorrhoiden?

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Leiden Menschen unter vergrößerten Hämorrhoiden, lassen sich heute besonders im Internet zahlreiche verschiedene Tipps zu Maßnahmen finden, die für eine schnelle Verbesserung der Symptome sorgen sollen.

Besonders gängige Empfehlungen bestehen so etwa in der Vermeidung von Verstopfungen, Sitzbädern oder der Verwendung von speziellen Salben gegen die Hämorrhoiden. Durch einige dieser Mittel können die Beschwerden, welche durch die Hämorrhoiden ausgelöst werden, zwar durchaus gelindert werden, allerdings lässt sich in vielen Fällen keine Rückbildung der Hämorrhoiden selbst als Ursache feststellen.

Eine große Bedeutung geht bei Problemen mit Hämorrhoiden allerdings von dem Verhalten auf der Toilette und der Verdauung aus. Zur Besserung der Beschwerden können außerdem unterschiedliche Medikamente und Behandlungen beitragen.

Das richtige Verhalten auf der Toilette

Die Beschwerden, welche durch vergrößerte Hämorrhoiden wahrgenommen werden, verschlimmern sich häufig, wenn im Rahmen des Stuhlgangs zu stark gepresst wird. Dieses starke Pressen kann jedoch durchaus vermieden werden.

So sollte Verstopfungen etwa effektiv vorgebeugt werden, da es automatisch zu einem stärkeren Pressen bei hartem Stuhl kommt. Zu achten ist außerdem auf die Signale des Körpers – wird der Stuhlgang über einen zu langen Zeitraum hinausgezögert, werden Verstopfungen ebenfalls begünstigt. Grundsätzlich sollte der Toilettengang darüber hinaus ohne Zeitdruck und in Ruhe angetreten werden.

Vermeidung von Verstopfungen

Damit Verstopfungen und damit ein zu angestrengtes Pressen während des Stuhlgangs vermieden werden, besteht die Empfehlung in einer regelmäßigen Bewegung im Alltag, einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr sowie einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.

Eine große Bedeutung geht etwa von Nahrungsmitteln aus, die einen hohen Ballaststoffgehalt aufweisen, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Gemüse, Getreide und Obst. Diese Lebensmittel sorgen für einen weicheren Stuhl.

Einige Studien weisen außerdem darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für Blutungen durch pflanzliche Ballaststoffe maßgeblich gesenkt werden kann, wie beispielsweise durch die Einnahme von Flohsamen. Allerdings sollten diese stets mit ausreichend Flüssigkeit konsumiert werden.

Diese Rolle spielt die Hygiene

Zusätzlich gereizt werden die vergrößerten Hämorrhoiden, wenn im Afterbereich feuchte Reste zurückbleiben. Aus diesem Grund kommt es in hohem Maße darauf an, eine sorgfältige Reinigung des Afters nach dem Gang auf die Toilette sicherzustellen.

Empfehlenswert zeigt es sich etwa, mit Wasser angefeuchtetes Toilettenpapier zu verwenden, bevor mit trockenem Papier nachgewischt wird. Durch diese Maßnahme wird ebenfalls verhindert, dass eine zu starke Reibung durch das Abputzen entsteht.

Ein wichtiger Hinweis besteht jedoch darin, dass sich die Beschwerden durch eine zu übertriebene Hygiene durchaus auch verstärken können, zum Beispiel durch die Verwendung von Waschlotionen und feuchtem Toilettenpapier. Oft sind in diesen Produkten Inhaltsstoffe zu finden, die eine Hautreizung auslösen oder sogar allergische Reaktionen begünstigen.

Sind Sitzbäder zu empfehlen?

Um ein Sitzbad durchzuführen, wird normalerweise klares Wasser verwendet, welches nach Wunsch auch mit Teebaumöl, Eichenrinde, Arnika, Hamamelis oder Kamille angereichert werden kann.

Ausreichende Untersuchungen dazu, ob derartige Sitzbäder wirklich effektiv gegen Hämorrhoiden helfen, existieren allerdings nicht. Durch einige der genannten Zusätze können vielmehr Hautverfärbungen oder -reizungen in Erscheinung treten. Werden im Rahmen der Sitzbäder auch weitere Pflegeprodukte verwendet, ergibt sich ebenfalls ein gewisses Risiko, die Haut am After durch diese nur zusätzlich zu reizen. Diejenigen, welche die Sitzbäder gegen die Hämorrhoiden ausprobieren möchten, sollten daher idealerweise ausschließlich auf klares Wasser setzen.

Wie kann man einen guten Kieferorthopäden finden?

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Heutzutage zeigt es sich als wesentlich einfacher als in der Vergangenheit, einen seriösen und kompetenten Kieferorthopäden zu finden. Unter anderem lässt sich dies darauf zurückführen, dass die Leistungsqualität der Fachärzte durch die hohe Dichte an Wettbewerbern zunehmend unter Druck steht.

Generell konnte so im Laufe der vergangenen Jahre eine maßgebliche Verbesserung der Leistungsqualität festgestellt werden. Daneben wurden allerdings ebenfalls die Ausbildungsinhalte erweitert und neue technische Möglichkeiten für die Kieferorthopäden geschaffen.

Doch wie ist nun eigentlich im Detail vorzugehen, um einen passenden und versierten Facharzt, wie etwa den Kieferorthopäde in Köln, zu finden? Der folgende Beitrag erklärt das Vorgehen.

Umfassende Recherche im World Wide Web

Eine besonders empfehlenswerte Möglichkeit, um einen guten Kieferorthopäden zu finden, stellen die Suchmaschinen im Internet dar.

Die Kriterien, die dabei zu beachten sind, bestehen beispielsweise darin, ob sich die Webseite des Arztes als informativ und professionell zeigt. Der Kieferorthopäde selbst sollte selbstverständlich auch sympathisch wirken und über die passende Ausbildung verfügen. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus auch eine gute Erreichbarkeit der Praxis.

Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis

Eventuell finden sich aber auch im eigenen Bekannten- und Freundeskreis Personen, die mit ihrem Kieferorthopäden überaus gute Erfahrungen gemacht haben.

Besonders empfehlenswert zeigen sich so etwa Tipps von Eltern, deren Kindern mit der Zahnspange vom Kieferorthopäden zu einem tollen Lächeln verholfen wurde.

Beratung eines Zahnarztes in Anspruch nehmen

Doch nicht nur der Freundes- und Bekanntenkreis hält häufig wertvolle Tipps und Empfehlungen hinsichtlich der Suche nach einem kompetenten Kieferorthopäden bereits, sondern ebenfalls der Zahnarzt des Vertrauens.

Die jeweilige Empfehlung sollte dabei jedoch stets auf die zu erwartende Behandlung angepasst sein. Kieferorthopäden können so beispielsweise verschiedene Spezialisierungen auf bestimmte Patientengruppen aufweisen, etwa auf Erwachsene oder Kinder.

Daneben lassen sich einige Kieferorthopäden finden, die vorrangig auf die beliebten unsichtbaren Zahnspangen setzen, während andere Fachärzte vor allem die ganzheitliche und orthopädische Seite der Behandlung im Fokus haben.

Die Ausbildung des Kieferorthopäden hinterfragen

Bei der Suche nach einem guten Kieferorthopäden sollte außerdem nicht versäumt werden, seinen Ausbildungsstand in Erfahrung zu bringen. Grundsätzlich dürfen Behandlungen aus dem Bereich der Kieferorthopädie nämlich von allen Zahnärzten durchgeführt werden. Dies bedeutet jedoch noch lange nicht, dass diese über eine ebenso qualifizierte Ausbildung verfügen, wie ein spezialisierter Kieferorthopäde.

Die entsprechenden Ausbildungen existieren in unterschiedlichen Abstufungen, welche von einzelnen Kursen an einem Wochenende bis hin zu berufsbegleitenden Veranstaltungen, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen, reichen.

Grundsätzlich sollte bei der Entscheidung jedoch immer die Frage im Mittelpunkt stehen, welchem Kieferorthopäden die größte Kompetenz zugetraut wird. Stehen mehrere Kieferorthopäden zur Auswahl, die über ein ähnliches Ausbildungsniveau verfügen, entscheidet letztendlich oft die persönliche Sympathie.

Bewertungen in den sozialen Netzwerken verfolgen

Sinnvoll ist es darüber hinaus ebenfalls, auf den einschlägigen Bewertungsportalen nach entsprechenden Erfahrungsberichten des infrage kommenden Kieferorthopäden Ausschau zu halten.

Auch anhand der Profile in den sozialen Netzwerken lässt sich außerdem feststellen, welche Kommunikation die kieferorthopädische Praxis an den Tag legt, vor allem, wenn sich diese an potentielle Patienten richtet. Dennoch sollte sich nicht ausschließlich auf die Bewertungen, die im Internet zu finden sind, verlassen werden – schließlich stehen heute die sogenannten „Fake-Bewertungen“ an der Tagesordnung.

Was tun bei empfindlichen Zähnen?

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Bei schmerzempfindlichen Zähnen handelt es sich um ein Phänomen, welches recht häufig in Erscheinung tritt. Medizinisch wird dieses auch als Dentinhypersensibilität bezeichnet.

Empfindliche Zähne betreffen dabei in Deutschland über 50 Prozent der Erwachsenen, sodass diese durch saure, süße, kalte oder heiße Speisen unangenehme Schmerzen verspüren. Zurückführen lässt sich dies im Großteil der Fälle auf freiliegende Zahnhälse, seltener auf wirkliche Erkrankungen der Zähne. Somit lässt sich die Schuld besonders häufig einer falschen Zahnputztechnik geben.

Liegt jedoch eine handfeste Zahnerkrankung vor, sollten mit dem Zahnarzt des Vertrauens die möglichen Therapien besprochen werden. Hilfe kann dann beispielsweise das Zahnimplantat in Düsseldorf einsetzen versprechen.

So lassen sich schmerzempfindliche Zähne behandeln

Um die Beschwerden, welche durch die schmerzempfindlichen Zähne verursacht werden, zu lindern, besteht die Lösung häufig in einer Behandlung der Zahnhälse. Grundsätzlich stehen dafür verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Eine davon stellt die Versiegelung dar. Die Oberfläche der freiliegenden Zahnhälse wird dabei mit dünnflüssigen Kunststoffen oder Medikamenten versiegelt. Dies geschieht, indem sich in den Dentinkanälen durch die Behandlung Ablagerungen bilden, welche nur schwer wieder zu lösen sind. Die Tubuli lassen sich somit bereits mit nur einer Anwendung verschließen, sodass die entsprechenden Schmerzreize in Zukunft verhindert werden.

Eine weitere Lösung für das Problem mit schmerzempfindlichen Zähnen kann außerdem in Zahnhalsfüllungen bestehen. Im Zuge dieser wird eine kleine Kunststofffüllung genutzt, um einen keilförmigen Defekt oder einen ausgehöhlten Bereich des Zahnhalses zu schließen. Das Dentin wird dadurch nicht nur durch unangenehme Reize bewahrt, sondern ebenfalls lässt sich auf diese Art und Weise die ursprüngliche Form des Zahnes wiederherstellen.

Lässt sich ein starker Schwund des Zahnfleisches beobachten, besteht der Grund dafür in vielen Fällen in einer Parodontitis – vor allem, wenn der Zahnfleischschwund gemeinsam mit einem Knochenrückgang in Erscheinung tritt. Die Konsequenz davon besteht nicht nur in schmerzempfindlichen Zähnen, sondern ebenfalls in einer Beeinträchtigung der Ästhetik der Zähne. So weisen die freiliegenden Zahnhälse eine dunklere Farbe aus. Dadurch wirken die Zähne wiederum länger als sie eigentlich sind. Es stehen jedoch chirurgische Möglichkeiten zur Verfügung, um das Zahnfleisch an seine Ursprungsstelle zurückzuversetzen. Auf diese Weise wird die Zahnästhetik verbessert und außerdem für eine Abdeckung der empfindlichen Zahnhälse gesorgt.

Jedoch wird durch die genannten Maßnahmen stets nur das Symptom der schmerzempfindlichen Zähne gelindert. Sinnvoll ist es jedoch daneben, ebenfalls eine Behandlung der vorliegende Ursache vorzunehmen. Beispielsweise gehört dazu, eine korrekte Technik beim täglichen Zähneputzen zu etablieren. Weitere Hilfe kann in einer Behandlung einer eventuell vorliegenden Parodontitis oder Zahnfehlstellung bestehen. Diejenigen, die in der Nacht mit ihren Zähnen knirschen, profitieren außerdem von einer Aufbissschiene.

Schmerzempfindlichkeit in Eigenregie reduzieren

Der behandelnde Zahnarzt sollte hinsichtlich einer möglichst schonenden Putztechnik der Zähne befragt werden. Um die Schmerzempfindlichkeit der Zähne zu reduzieren und freiliegende Zahnhälse zu verhindern, ist es von besonders großer Bedeutung, nicht zu stark mit der Zahnbürste auszudrücken und kein allzu hartes Putzwerkzeug zu verwenden. Eine Entfernung der Zahnbeläge ist schließlich auch mithilfe weicher Borsten und einer sanften Massage möglich. Dabei besteht kein Risiko, einen Schaden an den Zahnhälsen zu verursachen oder das Zahnfleisch zu verletzen.

Im Handel ist außerdem eine große Auswahl an unterschiedlichen Pflegeprodukten zu finden, welche speziell an die Bedürfnisse von schmerzempfindlichen Zähnen angepasst sind. Abhängig von dem jeweiligen Produkt sind in diesem Inhaltsstoffe, wie Aminfluorid, Arginin, Kalzium oder Strontium zu finden. Durch diese wird der Aufbau von Verbindungen gefördert, die Ablagerungen an den Zähnen verursachen, um wiederum die Dentinkanäle abzudichten.

Arzthaftung – das Recht auf Entschädigung für Ihre Schmerzen und Leiden

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Wenn Sie glauben, Opfer eines ärztlichen Kunstfehlers geworden zu sein, fragen Sie sich vielleicht, wie Sie das herausfinden und beweisen können. Ob Sie privat oder gesetzlich krankenversichert sind – Sie können sich an Ihre Krankenkasse wenden und ihr die Situation schildern. Behandlungsunterlagen müssen Sie dann beim behandelnden Arzt anfordern und bei der Krankenkasse hinterlegen. Die Krankenakte wird sodann an den Ärztlichen Dienst der Krankenkasse übermittelt. Anschließend erstellt er einen ärztlichen Bericht. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Berichtsqualität sehr unterschiedlich ist.

Sie müssen sicherstellen, dass der Prüfer alle verfügbaren Dokumente überprüft und keine bedeutenden Behauptungen übersieht. Praxistechnisch ist dies insbesondere bei MDK-Berichten kaum der Fall. Hier sollte ein Rechtsanwalt für Arzthaftungsrecht hinzugezogen werden. Ein anderes Problem ist beispielsweise die von den Therapeuten eingereichten Behandlungsmaterialien, die meist unvollständig sind. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, einen auf Arzthaftungsrecht spezialisierten Anwalt zurate zu ziehen.

Eine Lösung kann die Beauftragung eines privaten Gutachters sein. Das ist in erster Linie nicht günstig. Insgesamt sind die Berichte der Partei jedoch von hoher Qualität. Sie gelten jedoch weder als Beweismittel in Gerichtsverfahren noch sind die MDKs anzeigepflichtig. Sie sollten auf den Einwand der Haftpflichtversicherung vorbereitet sein, dass dies eine Einparteienmeldung ist und aus diesem Grunde nicht als relevant angesehen werden sollte.

Was ist ein Therapiefehler?

Klassische Behandlungsfehler treten auf, wenn Behandlungsmaßnahmen nicht den Standards des Facharztes entsprechen. Das kann in zwei verschiedenen Fällen vorkommen: Einerseits wurde die falsche Methode gewählt. Andererseits können Fehler in der unsachgemäßen Durchführung von Behandlungen liegen. Das Gesetz kann Standards für Arztberufe wie Organtransplantationen und Bluttransfusionen setzen. Grundsätzlich werden die Kriterien für Fachärzte jedoch durch BÄK- oder Berufskammer-Richtlinien definiert. Sie differenzieren sich jedoch in ihrer Bindungskraft für einzelne Ärzte. Wo keine Richtlinien existieren, sollten professionelle Standards auf der Grundlage der aktuellen Praxis und entsprechender Veröffentlichungen festgelegt werden.

Angelegenheit mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung klären

Wenn Sie einen Arzt/Krankenhaus in Anspruch genommen haben, leitet dieser das Schadensschreiben in der Regel an die Haftpflichtversicherung weiter. Die nachfolgende Korrespondenz erfolgt daraufhin nur über Versicherungen und Patienten- und allgemeine Haftpflichtversicherungen. Seien Sie vorbereitet: Die Haftpflichtversicherung tut alles, um Ansprüche abzuwehren. In naheliegenden Fällen wird stets auf die Taktik des Hinauszögerns zurückgegriffen. Wenn ein Behandlungsfehler nachgewiesen werden kann und die gegnerische Haftpflichtversicherung davon überzeugt ist, dass ein Schmerzensgeld erforderlich ist, bieten sie meist einen Vergleich an. Es muss sichergestellt werden, dass die Haftpflichtversicherung künftige Schäden durch den Vorfall abdeckt.

Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch

Liegt ein eindeutiger Behandlungsfehler vor, wird der Patient entschädigt und für die Schmerzen und Leiden entschädigt. Anders als in den Vereinigten Staaten steht hierzulande die Haftung nicht im Mittelpunkt des Schmerzensgeldes. Die Höhe der gewährten Entschädigung kann manchmal etwas gering erscheinen. Der Tod eines geliebten Menschen rechtfertigt nach deutscher Rechtsprechung keinen Schmerzensgeldersatz. Eine Ausnahme gilt nur für den Fall, wenn vor dem Tod der Verstorbene extreme Schmerzen erlitten hat oder die Hinterbliebenen durch den Tod „außergewöhnliche“ Trauer und emotionales Trauma erlitten haben.

In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf dem Ersatz von Sachschäden. Kann die geschädigte Person nicht mehr arbeiten oder in den bisherigen Umfang nicht mehr arbeiten, wie sie hätte arbeiten müssen, muss der Geschädigten der Erwerbsausfall bis zum Rentenalter ersetzt werden. Entgangene Rentenpunkte müssen dahingehend ausgeglichen werden.

Zudem sind viele Betroffene kaum in der Lage, ihren Haushaltspflichten nachzukommen. Dieser Schadensposten wird Haushaltsführungsschaden genannt und besteht aus dem Betrag, der erforderlich ist, um die Haushaltskasse durch einen Dritten verwalten zu lassen. Dies gilt nach der Rechtsprechung trotz bestehender Einschränkungen ebenfalls, wenn das Opfer einen Haushalt führt. Haushaltsschäden umfassen gleichzeitig die Planung und Organisation der Haushaltsfinanzen sowie die Wohnungsreinigung, Gartenarbeit und die Familienbetreuung.

Zu beachten ist, dass die Versicherung alle zukünftigen Verletzungen abdecken sollte, da die medizinische Entwicklung gerade bei bleibenden Verletzungen oft nicht genau vorhersehbar ist.

Automatisiertes und personalisiertes Diabetesmanagement mit DBLG1 – Interview mit Andrea

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Wie hat denn die Nutzung des DBLG1 ihren Alltag verändert? Können Sie uns Ihren Tagesablauf schildern, wie er vorher war oder jetzt ist. Was sind die Unterschiede?

Also da gibt’s tatsächlich nur kleine Unterschiede und die sind im Prinzip, dass man mir von Anfang an sehr ans Herz gelegt hat, Mahlzeiten vorzuplanen. Also diese schon so früh wie möglich ins System einzugeben. Das ist das Einzige. Das versuche ich früh, wenn ich aufstehe, umzusetzen, das versuche ich auf der Arbeit umzusetzen. Wenn es darum geht, wer zuerst Pause macht, dann sage ich zu meiner Kollegin meistens, nein, geh du zuerst, weil ich dann ungefähr weiß, wann ich dran bin, und kann das schon eingeben. Wenn ich das jetzt nicht machen würde, dann wäre das auch okay, aber ich bilde mir ein, dass das viel ausmacht. Ansonsten lediglich, dass man noch ein Gerät mehr hat, das man mit sich rumtragen muss. Das wusste ich aber von Anfang an, da wurde ich von meiner Ärztin und Diabetesberaterin gut drauf vorbereitet. Wenn man das weiß und bereit dafür ist, dann wird man auch erfinderisch und denkt sich eben aus, wo man es gut verstauen kann. Und man ist natürlich jetzt in gewisser Weise etwas lockerer geworden, weil man ja ein bisschen freier lebt, muss ich ganz ehrlich sagen.

Wie ist denn so Ihr beruflicher Alltag? Ist der geregelt oder ist Ihr Alltag doch weniger regelmäßig?

Also mein Alltag ist nicht wirklich geregelt. Ich arbeite im medizinischen Bereich. Wir haben jetzt keine Nacht- und Wochenenddienste, aber wir haben schon auch Spätdienste und wirklich zeitige Frühdienste. Ich stehe teilweise schon um 3:30 Uhr auf. Ich muss aber ehrlich sagen, ich hatte vorher mit der normalen Pumpentherapie dahingehend eigentlich auch keine großen Probleme, sodass ich eigentlich keinen Unterschied merke.

Und wie gehen Sie im beruflichen Alltag damit um?

Am Anfang war es während der Arbeit schwierig, weil ich eigentlich ständig damit beschäftigt war, Notfallkohlenhydrate zu mir zu nehmen, da ich unterzuckert gewesen bin. Mittlerweile komme ich richtig gut klar, das läuft auf der Arbeit jetzt wirklich gut, aber wie gesagt, der Anfang war schwierig.

Ich habe dann oft zu meiner Kollegin gesagt „Jetzt mach du mal, ich muss schon wieder essen“. Am Anfang haben wir das alle mit Humor genommen, aber irgendwann kam mir das Essen zu den Ohren raus. Man konnte mich auch eigentlich kaum mal eine Stunde alleine lassen, ohne dass man mir irgendwie Süßigkeiten neben den Arbeitsplatz gestellt hat. Ständig hat es gepiept und diese Hypoalarme sind ja nun mal so, dass man die nicht abstellen kann, ganz im Gegenteil, die werden sogar lauter. Also wenn man gerade beim Patienten war und nicht sofort reagieren konnte, dann schellte es durch den ganzen Raum. Aber das waren so 2-3 Wochen und dann wurde das auch besser.

Haben Sie etwas in Bezug auf den Schlaf gemerkt im Alltag?

Also in der Lernphase ganz am Anfang waren die Nächte unruhig. Ich hatte aber, bevor ich das System genutzt hatte, auch immer schon recht unruhige Nächte, weil ich oft nachts unterzuckert gewesen bin. Und jetzt mittlerweile sind die Nächte super, muss ich sagen. Da profitiere ich richtig von. Ich kann auch, wenn ich mal mit einem höheren Wert ins Bett gehe, sagen „Ok ich lasse es jetzt mal laufen, das kriegt sich ein“, wo ich mir früher immer einen Wecker gestellt hätte, um noch mal nachzumessen oder einen Bolus nachzugeben. Das muss ich jetzt gar nicht mehr, also da kann ich mich wirklich gut drauf verlassen.

Wie ist es denn, wenn Sie reisen oder unterwegs sind? Gibt es da Sachen, bei denen Sie sagen, da haben Sie gemerkt, das klappt jetzt nach der Eingewöhnungszeit besser?

Eine Herausforderung war es, als die Lernphase noch lief, bei einem Wanderurlaub mit Rucksack und Gepäck für mehrere Nächte auf dem Rücken. Meine größte Sorge war, dass mir meine Notfallkohlenhydrate nicht reichen. Ich meine, irgendwo ist natürlich auch der Rucksack voll und man will nicht nur Süßigkeiten und Essen mit sich rumschleppen. Da hatte ich sogar überlegt, das System abzulegen für diese Zeit, was ich aber eigentlich auch schade gefunden hätte, weil es ja gerade für solche Situationen ausgelegt ist. Nach Rücksprache mit meiner Diabetesberaterin und auch mit meiner Ärztin habe ich den Glukosezielwert erhöht. Der war ursprünglich auf 6,0 mmol/l und wir hatten ihn für diese Wanderzeit auf 6,6 mmol/l erhöht und das hat richtig gut funktioniert. Man muss außerdem das Handset immer griffbereit bei sich haben. Im Wanderrucksack nützt es einem nichts, und jedes Mal den Rucksack absetzen ist auch nervig, also habe ich mir eine kleine Bauchtasche angeschafft und dann lief das richtig gut. Man muss da ein bisschen erfinderisch sein, man muss sich ein paar Gedanken machen, aber es gibt ja heutzutage viele Mittel und Wege, von daher war das alles kein Problem.

Sie haben auch ein sportliches Hobby. Könnten Sie da erzählen, wie das mit dem DBLG1 ist?

Ja, ich muss sagen, ich war schon davor, oder eigentlich schon immer, niemand, die den Diabetes an die große Glocke gehängt hat. Ich habe meine Pumpe immer ziemlich diskret in der Hose oder Hosentasche getragen. Ich habe ein eigenes Pferd, reite mehrfach pro Woche und bin täglich im Stall. In dem Stall, in dem mein Pferd steht, wussten die wenigsten, dass ich Diabetes habe, und das wollte ich auch so. Als es dann mit dem DBLG1 losging und ich am Anfang diese ständigen Hypos hatte, ließ es sich natürlich nicht vermeiden, dass die Leute fragten „Oh was piept denn da?“.  Gerade meine Reitlehrerin, die hatte ich davor nie mit einbezogen, sie weiß, dass ich Diabetes habe, aber dabei beließ ich es auch, musste sogar selbst das DBLG1 in die Hand nehmen und beobachten, während ich geritten bin. Das war für mich anfangs ein bisschen komisch, aber da mittlerweile wirklich alles gut funktioniert, hat sich das auch geregelt. Dadurch wissen es jetzt aber ziemlich viele, was ja aber prinzipiell eher positiv ist.

Was genau hat Ihre Reitlehrerin denn dann mit dem DBLG1 gemacht?

Es kam zu Alarmen, ich musste Notfallkohlenhydrate zu mir nehmen, die ich aber eigentlich schon zu mir genommen hatte und da habe ich auch meinen gesunden Menschenverstand spielen lassen und gesagt „Nein, ich esse jetzt nichts, ich habe doch gerade gegessen“ und dann habe ich ihr gezeigt, wie man die Alarme wegdrücken kann, damit wieder Ruhe einkehrt. Genauso die Alarme, wenn ich außer Reichweite bin. Das große Problem beim Reiten ist, wohin mit dem Ding? Ich habe ja schon die Pumpe an mir. Wenn ich im Wald und auf Wiesen unterwegs bin, versuche ich immer so wenig wie möglich bei mir zu haben. Da gabs auch mal den einen oder anderen Alarm, dass ich eben außer Reichweite von 2m des DBLG1 gewesen bin, da wusste sie dann aber auch sich zu helfen und zu reagieren. Und mittlerweile hat man da so seine Kniffe. Unser Reitplatz hat Standardmaße von 20×40 m und ich weiß, wo ich das DBLG1 hinlegen muss, damit ich immer innerhalb dieser Reichweite bin. Das sind dann eine Sache, die man ein bisschen durchtesten und ausprobieren muss, aber die Mühen lohnen sich auf jeden Fall.

Wie geht es Ihnen denn insgesamt mit DBLG1?

Es ist definitiv besser. Mein HbA1c hat sich von 8,0 mmol/l auf 6,8 mmol/l gebessert und ich habe das DBLG1 jetzt seit Ende Januar.  Also das finde ich schon wirklich beachtlich. Gerade im Hinblick auf Familienplanung und Schwangerschaft ist es natürlich schon schön, wenn man im Hinterkopf so einen HbA1c-Wert hat. Und generell muss ich wirklich sagen, war es eine super Entscheidung. Ich habe mich an Anfang ein bisschen schwergetan, war aber zum Glück durch meine Diabetespraxis sehr gut vorbereitet und die haben auch gesagt, dass der Anfang schwer ist, aber es sich auszahlt. Und so war es auch wirklich. Also mittlerweile kann ich auch wirklich sagen, ich kann mich eigentlich sehr gut drauf verlassen, kann auch die Kontrolle abgeben, gerade nachts. Mittlerweile befinde ich mich mit meinem Blutzucker zwischen 70 % und 90 % im Zielbereich, Es gab auch schon vereinzelt Tage, an denen ich zu 100 % im Zielbereich gewesen bin. Das ist schon wirklich klasse!

Welche Erfahrungen haben Sie denn mit der Eingewöhnungszeit gemacht?

Nach vier Wochen hatte ich so das Gefühl, ist langsam der Knoten geplatzt. Dann kam aber leider ein Gerätetausch. Dann habe ich wieder bei Null angefangen. Und dann hat es nochmal ungefähr vier Wochen gedauert. Ich würde sagen, mit dem neuen Gerät ging es ein bisschen schneller, aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir schon Grundeinstellungen vorgenommen hatten und ich mich auch schon so ein bisschen reingefuchst hatte. Ich denke, insgesamt, den Gerätetausch eingerechnet, hat es wirklich ein Vierteljahr lang gedauert.

Ich war im ständigen Kontakt mit meiner Diabetesberaterin, wir haben teilweise zweimal wöchentlich telefoniert und sie hat sich über YourLoops dann meine Werte angeschaut und hat auch immer gesagt „Wir verändern jetzt nichts an den Einstellungen, wir warten, das muss sich einpegeln“ und das ist wirklich schwierig. Es juckt einen in den Fingern. Man muss wirklich sagen, also Geduld zahlt sich aus, aber das ist wirklich schwer am Anfang. Gerade auch bei den Vorschlägen für die Kohlenhydrate für Mahlzeiten. Wenn man sich dann so manche Vorschläge vom System anguckt und denkt „Oh mein Gott, das kann nur in die Hose gehen, aber gut ich lass es jetzt machen“, man muss da wirklich auch anfangs ganz viel Kontrolle abgeben.

Aber es lohnt sich. Mittlerweile läuft es und jetzt kann wirklich auch Kontrolle abgeben und das System guten Gewissens machen lassen. Aber am Anfang dachte man manchmal „Oh mein Gott, das geht jetzt schief“, aber es ging nicht immer schief. Und selbst wenn, kleine Fehler müssen passieren, daraus lernt ja auch der Algorithmus.

Mehr Infos zum Hybrid-Closed-Loop-System unter:  https://www.dbl-diabetes.de

Hausmittel gegen Husten: 5 Heilmittel für schnelle Linderung

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In der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten wieder Hochsaison und der Husten ist dabei häufig am hartnäckigsten. Ist er sehr stark, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Sie können ihren Körper aber immer mit diesen fünf Hausmittel gegen Husten bei der Heilung unterstützen und so die Krankheitsdauer verkürzen.

Die Zwiebel – das beste Hausmittel gegen Husten

Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Stücke und stellen Sie diese in einer kleinen Schüssel neben Ihr Bett. Sie werden sofort die Wirkung spüren, denn die ätherischen Öle desinfizieren die Luft und die Atemwege und lösen den Schleim. Zusätzlich können Sie in einer anderen Schale eine klein geschnittene Zwiebel mit Honig mischen und diese bis zu vier Stunden ziehen lassen. Der entstandene Saft ist wohltuend für den Hals und lindert den Husten.

Heilender Tee mit Thymian

Trinken Sie ausreichend! Durch die Befeuchtung der Atemwege können diese effizienter gegen Erreger vorgehen. Bestens geeignet als Hausmittel gegen Husten ist ein Tee mit Thymian. Er entkrampft die Bronchien und wirkt schleimlösend, antibiotisch und lindert Entzündungen. Geben Sie einen Teelöffel mit Thymiankraut in eine Tasse und überbrühen es mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf Minuten zugedeckt ziehen. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Brustwickel mit Kartoffel

Kartoffel werden als Brustwickel besonders angenehm empfunden. Sie speichern die Wärme und geben sie langsam ab. Dabei entspannen sich die Bronchien, die Durchblutung wird angeregt und der Husten kann sich lösen. Kochen Sie dafür etwa vier mittelgroße Kartoffeln und zerdrücken Sie diese anschließend. Dann auf ein Tuch aus Naturfasern geben, damit kann die Wärme gut entweichen. Legen Sie dieses Päckchen auf die Brust, aber machen Sie davor unbedingt den Wärmetest. Anschließend wickeln Sie noch ein angewärmtes Tuch um die Brust. Der Wickel sollte mindestens 30 Minuten einwirken, er kann aber auch unbedenklich die ganze Nacht angelegt bleiben.

Inhalation mit Kochsalz

Dabei wird der Kopf mit einem Handtuch bedeckt und über einen dampfenden Topf gehalten. Somit werden die Schleimhäute besser durchblutet und Verspannungen gelöst. Der Dampf befeuchtet die Atemwege und löst festsitzenden Schleim. Verstärkt wird dieser Effekt durch Zusätze mit Aromaöl oder Kräuter. Für Kinder oder Allergiker sollte darauf allerdings verzichtet werden. Einfaches Kochsalz dagegen ist für jeden geeignet. Nehmen Sie dazu einen Esslöffel Salz ohne Zusätze und übergießen Sie dieses mit einem Liter kochendem Wasser. Hier ist Vorsicht geboten, damit es keine Verbrühungen gibt. Für Kinder gehört das Inhalieren ohne Handtuch über den Kopf zu den angenehmeren Behandlungsmethoden.

Lutschpastillen

Diese helfen bei der Befeuchtung der Atemwege und beruhigen bei starkem Husten. Mit Zutaten wie Thymian oder Salbei wirken sie zudem desinfizierend und schleimlösend. Dazu nehmen Sie eine Handvoll Rohrzucker und lassen diesen in der Pfanne karamellisieren. Rühren Sie dann zwei Esslöffel Honig und Kräuter Ihrer Wahl unter. Formen Sie daraus kleine Bonbons und lassen diese erkalten.

Eine der einfachsten Behandlungsmethoden, als auch zur Gesundheitsvorsorge ist ein Spaziergang an der frischen Luft. Sie müssen aber unbedingt fieberfrei sein. Gehen Sie in einen Park oder Wald, atmen Sie tief durch und fördern so Ihre Heilung.

Weitere Tipps für Ihre Gesundheitsvorsorge:

– Essen Sie gesund und vitaminreich.

– Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch Saunagänge und Wechselduschen.

– Treiben Sie angemessen Sport, auch im Freien.

Was ist Ephedrin?

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Bei Ephedrin handelt es sich um ein Phenylethylamin-Alkaloid. Es wird zum Beispiel bei der Behandlung von Asthma, chronischer Bronchitis und Hypotonie eingesetzt. Allerdings dient es auch der Herstellung von verbotenen Betäubungs- und Dopingmitteln.

Im natürlichen Umfeld kommt Ephedrin in der Pflanzengattung Ephedra und dem Kathstrauch vor, und zwar sogar in einer überraschend hohen Konzentration. Daneben konnte der Stoff in den Pflanzen Blauer Eisenhut und der Europäischen Eibe nachgewiesen werden.

Die Chemische Bezeichnung und Kennzeichen

Im chemischen Bereich trägt Ephedrin den Namen (1R,2S)-2-Methylamino-1-phenyl-1-propanol. Wobei die Summenformel folgendermaßen aussieht: C10H15NO und die molare Masse 165.23 g·mol-1 beträgt.

Ephedrin ist besonders gut in Ethanol löslich. In Wasser ist die Löslichkeit hingegen deutlich geringer. Bei Ephedrinhydrochlorid sieht es ein wenig anders aus. Es ist leichter in Wasser löslich, ebenso in Ethanol löslich und in Chloroform und Diethylether kann es nicht gelöst werden.

Geschichtliche Hintergründe des Ephedrin

Reines Ephedrin wurde 1885 erstmals von Nagai Nagayoshi aus Ephedra vulgaris isoliert. Jedoch wurde der Stoff erst in den 1920er Jahren von Carl Frederic Schmidt genau charakterisiert und neu für die Forschung entdeckt. Als Antiasthmatikum kam es folglich durch E. Merck in synthetischer Form auf den Markt. Hierbei handelt es sich um ein deutsches Pharmaunternehmen, welches es auch heute noch gibt und das seinen Hauptsitz in Darmstadt hat.

Wie wirkt Ephedrin?

Bei Sportlern führt die bessere Atmung infolge einer Ephedrineinnahme zu einer Leistungssteigerung von bis zu einem Drittel. In puncto Muskelaufbau wirkt Ephedrin jedoch nicht sonderlich. Allerdings kommt es zu einer erhöhten Definition der bereits vorhandenen Muskeln, was dazu führt, dass viele Sportler Ephedrin kaufen wollen. Gerade im Hinblick darauf, dass es zusätzlich zu einer erhöhten Fettverbrennung kommt. Für die einen Leid, für die Anderen Segen und so ist es nicht verwunderlich, dass Ephedrin auf der der Dopingliste gelandet ist.

Eine direkte Wirkung verzeichnet Ephedrin als Sympatomimetekum an den Beta- und Alpharezeptoren. Zudem wirkt es auf indirektem Weg indem es die Ausschüttung von Noradrenalin hervorruft.

Ephedrin stimuliert als Sympathomimetikum sowohl das kardiovaskuläre System als auch das Atmungssystem und das zentrale Nervensystem des menschlichen Körpers. Selbst auf den Verdauungstrakt und den Harntrakt kann eine umfangreiche stimulierende Wirkung verzeichnet werden.

Ephedrin verfügt zudem über die Fähigkeit, auf den Blutzuckerspiegel zu wirken. Als Monoaminooxidase-(MAO-)Hemmer lässt es diesen ansteigen, was in bestimmten Situationen hilfreich, in anderen wiederum kontraproduktiv sein kann.

Wurde Ephedrin intramuskulär, subkutan oder oral verabreicht, wird es zügig resorbiert und innerhalb des menschlichen Körpers verteilt. In Gehirn, Niere, Lunge, Milz und Leber führt die Akkumulation zu einer hohen Verteilungsvolumina bis zu 320 Litern. Darüber hinaus werden kleine Mengen des Ephedrins im Körper in der Leber auf oxidativen Weg abgebaut. Wird das Ephedrin oral verabreicht, so werden rund 80% des Stoffs unverändert über den Urin wieder ausgeschieden.

Wie wird Ephedrin angewendet?

In Form von Ephedrinhydrochlorid wird Ephedrin bei einer Hypotonie angewendet, und zwar während der Anästhesie. Die Verabreichung darf lediglich intravenös durch den diensthabenden Anästhesisten erfolgen. In Erkältungsmitteln ist Ephedrinhemisulfat enthalten und wird auf oralem Weg eingenommen.

Grundsätzlich ist es so, dass die Gabe von Ephedrin beim Menschen so niedrig wie möglich und so kurz es geht, ausfallen sollte. Die Höchstdosis ist auf 150mg innerhalb eines Tages beschränkt. Hypotonie wird beispielsweise mit maximal 25 mg behandelt. Diese werden dem Körper langsam per Injektion gegeben, so kann dieser den Stoff besser verarbeiten und auf ihn reagieren.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Ephedrin

Eine nicht überwachte Ephedrinanwendung kann schwere Nebenwirkungen mit ich bringen. Zu erwähnen sind an der Stelle Psychosen, Halluzinatione und Angstgefühle, aber auch Unruhe, Herzrasen, Zittern, Schlafstörungen und Atemnot können auftreten. Natürlich können diese Nebenwirkungen auch bei einer überwachten Ephedringabe vorkommen. Allerdings kann diesen dann sofort professionell entgegengewirkt werden und ihren Folgen lassen sich somit einschränken.

Auf eine Anwendung muss komplett verzichtet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Stoff vorliegt. Sollte es also bereits einmal zu einem Zwischenfall bei der Gabe von Ephedrin gekommen sein, ist dies dem Arzt dringend mitzuteilen. Zudem darf Ephedrin nicht verwendet werden, wenn eine Arteriosklerose, eine Aneurysma oder Phäochromozyton vorliegen. Darüber hinaus sollte keine Kombination mit indirekten Sympathomimetika oder mit MAO-Hemmern zustande kommen.

Im Zusammenhang mit Koffein wurde bei der Gabe von Ephedrin eine Verstärkung des Abhängigkeitspotentials erkannt. Infolge dessen sollten Personen mit hohem Suchtpotenzial auf diese Kombination verzichten. Vorsicht ist ebenfalls bei der Kombination mit Aspirin geboten. Bei Tierversuchen, kam es dabei sogar zu Herzversagen.

In der Schwangerschaft ist es empfehlenswert, Epehrin nicht anzuwenden, da der Stoff in der Lage ist, die Plazentaschranke zu überwinden. In dem Zusammenhang konnte Einfluss auf die Herzfrequenz und den Herzschlagintervall festgestellt werden. Selbst in der Stillzeit ist ein Verzicht auf die Gabe von Ephedrin ratsam oder zumindest eine Pause von mindestens zwei Tagen wünschenswert. Grund hierfür ist die Weitergabe des Ephedrins durch die Muttermilch an das Kind.

Wie sehen die gesetzlichen Bestimmungen aus?

Die Abgabe von Ephedrin wird innerhalb Deutschlands mit den Grundstoffüberwachungsgesetz definiert. Dies geschieht, da Ephedrin ein Basisstoff für die Synthese von N-Methylamphetami, also Meth beziehungsweise Crystal ist und, wie bereits erwähnt, als Dopingmittel Anwendung findet.

Laut GÜG ist der Handel, die Herstellung, die Ein- und Ausfuhr, sowie die Veräußerung und die Beschaffung von Ephedrin verboten. Dies überwacht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Das Strafmaß im Fall von Ephedrin kann bei bis zu fünf Jahren Haft liegen. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch zu wissen, dass wenn Ephedrin in Kombination mit dem Fahren von Kraftfahrzeugen festgestellt wird, es den Verlust des Führerscheins mit sich bringen kann.

Innerhalb Europas fallen Pseudoephedrin und Ephedrin unter die überwachungsbedürftigen Drogenausgangsstoffe und sind als Dopingmittel verboten.

Trotzdem war es bis 2006 so, dass es ephedrinhaltige Medikamente frei in der Apotheke zu kaufen gab. Erst in dem Jahr wurde das Arzneimittelgesetz diesbezüglich geändert. Mittlerweile sind alle Substanzen und auch Pflanzenteile, die in irgendeiner Weise Ephedrin enthalten, rezeptpflichtig.

Kann Ephedrin in Deutschland erworben werden?

Die gesetzliche Lage macht bereits deutlich, dass es fast unmöglich ist, in Deutschland Ephedrin zu kaufen. Aber an der Stelle sei auch gesagt, dass es nicht ausgeschlossen ist, an Ephedrin zu kommen. Über die Folgen sollte sich jedoch jeder klar sein.

Wann sollte man Muttermale vom Arzt untersuchen lassen?

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Muttermale sind in der Regel gutartige Veränderungen der Haut. Dabei werden zumeist Pigmentzellen vermehrt angeordnet, wodurch die typische dunkle Färbung entsteht. Hautärzte bezeichnen diese Male auch als Nävi oder melanozytäre Nävi.
Diese zumeist harmlosen Hautveränderungen besitzen zahlreiche Menschen.
Jedoch kann es hier in manchen Fällen zu Veränderungen kommen, die ein malignes Melanom – auch als schwarzer Hautkrebs bezeichnet – hervorruft. Zudem ist die Entstehung des so genannten Basalzell-Karzinoms – bekannt als weißer Hautkrebs – möglich.

Formen von Muttermalen

Bei den Muttermalen unterscheidet der Hautarzt in zahlreiche Formen. Dabei ist vor allem die Beschaffenheit und das Erscheinungsbild von Relevanz. So können Muttermale oval oder rund sein, manche flach andere erhaben und deutlich tastbar. Zudem weisen sie unterschiedliche Größen von wenigen Millimetern bis hin zu großflächigen Mustern auf. Manche Muttermale umfassen dabei eine bestimmte Körperregion, andere sind auf dem Körper verstreut. Die Oberfläche eines Mals kann glatt, aber auch unregelmäßig sein. Bei manchen tritt stellenweise Behaarung auf, beispielsweise bei angeborenen Muttermalen.

Das Erscheinungsbild selbst kann sich im Laufe der Jahre ändern. So können Muttermale durch Wachstum und Alterungsprozesse an Größe zunehmen, heller oder dunkler werden.
Diese Veränderungen sind normal, sollten jedoch dennoch vom Hautarzt überprüft werden, um die Entstehung von Hautkrebs frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können.

Das Hautkrebs-Screening

Um bei bestehenden Muttermalen Vorsorge treffen zu können, kann ab dem 20. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening durchgeführt werden.
Dazu kann ein Hausarzt berechtigt sein, jedoch empfiehlt sich der Besuch bei einem Facharzt, beispielsweise bei einem Hautarzt in Lüdenscheid.

Das Screening ist dabei in nur wenigen Minuten abgeschlossen. Typischerweise wird der Hautarzt dabei alle Extremitäten, sowie Rumpf, Gesicht und Kopfhaut untersuchen. Zusätzlich werden auch Zahnfleisch, Genitalien und die Sohlen der Füße begutachtet.
Für das Screening der Mundhöhle wird dabei ein Spatel benutzt, bei der Kopfhaut zwei, damit die Haare entsprechend auseinandergedrückt werden können.

Mit prüfendem Blick entgeht dem Hautarzt dabei keine Auffälligkeit. Sollte er diese entdecken, wird eine Gewebeprobe der betroffenen Stelle entnommen und labortechnisch ausgewertet. So kann genau festgestellt werden, ob eine Krebserkrankung der Haut vorliegt.

Welche Parameter umfasst die Laboruntersuchung

Um eine bestmögliche Diagnose stellen zu können, wird die Gewebeprobe im Labor auf das Stadium der Erkrankung, das so genannte Staging, und die Aggressivität, das so genannte Grading, untersucht.

Beim Staging unterscheiden Ärzte die Stadien in „Ausdehnung“ (T1-4), „Befall von Lymphknoten“ (N0-3) und „Metastasenbildung“ (M0-1). Je höher die letzte Ziffer der drei Stadien, desto weiter ist der Krebs fortgeschritten.

Beim Grading wird in vier Stufen – G1 bis G4 – unterschieden, die angeben, wie bösartig die entarteten Zellen sind. Dabei gibt die kleinste Stufe einen Tumor an, bei dem die Zellen noch normalen Hautzellen ähneln, bei Stufe 4 ist das Gewebe bereits stark entartet.

Je nach Ergebnis wird der Hautarzt operative und therapeutische Maßnahmen besprechen und ergreifen.

Prophylaxe bei Muttermalen

Wie bereits erwähnt, können harmlose Muttermale durch Veränderungen zu Hautkrebs werden. Zusätzlich zum regelmäßigen Screening beim Hautarzt, können eigene Maßnahmen zur Vorbeugung getroffen werden.

So empfehlen Hautärzte einen moderaten und vernünftigen Umgang mit Sonnenbädern. Die von der Sonne abgegebenen UV-Strahlen sind für den Vitamin-D-Stoffwechsel wichtig, bergen jedoch auch das Risiko für Hautveränderungen. Daher sollte auf richtigen Sonnenschutz wert gelegt und zu viel Sonne vermieden werden. Das Tragen entsprechend geeigneter Kleidung und häufigeres Aufsuchen von schattigen Plätzen, kann hier als Prophylaxe angesehen werden. Sonnenbrand sollte möglichst vermieden werden.
Ebenso sollte die Bräunung im Solarium moderat erfolgen.

Hörverlust: Gründe und Behandlung

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Hörverlust kann sich zu einem ernsten Problem entwickeln, das nicht verharmlost werden sollte. Weltweit sind ca. 1,1 Milliarden Menschen von Schwerhörigkeit betroffen – das macht etwa 14 Prozent der Weltbevölkerung aus (Stand 2022). Schon bei kleineren Abweichungen Ihres Hörvermögens sollten Sie keine Zeit verlieren und einen Arzt aufsuchen. Bei Fragen zur Gesundheit gilt: Je früher man ein Problem behandeln lässt, desto besser kann Ihnen geholfen werden.

Häufigste Ursachen

Die verschiedenen Ursachen, die zum Hörverlust führen, lassen sich nicht pauschalisieren. Schwerhörigkeit bei Kleinkindern hängt mit Anomalien im Ohr zusammen, die im Erbgut weitergegeben werden. Altersbedingter Hörverlust, auch Presbyakusis genannt, macht sich schon in den 40ern bemerkbar. Je älter man wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man daran leidet. Bei einigen Betroffenen handelt es sich um genetisch bedingte Veranlagungen. Bei anderen führen Freizeit- und Arbeitseinflüsse zu schwerwiegenden Schäden. Zu den häufigsten Ursachen zählt jedoch schlichter Lärm. Lärm schädigt über kurz oder lang dem Gehörgang und kann Krankheiten wie Tinnitus oder Morbus Menière, sowie Innenohrverletzungen hervorrufen. Als normale Lautstärke gelten in der Regel Geräusche im Bereich zwischen 40 und 65 Dezibel (dB). Laut Deutschem Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte kann unser Gehör schon bei einer Lautstärke von 80 – 85 dB irreparablen Schaden annehmen. Zum Vergleich: Ein leichtes Flüstern erreicht ca. 30 dB, eine normale Unterhaltung bereits um die 60 dB. Ein Motorrad bringt es auf rund 80 dB, was mit einem laut schreienden Baby gleichgesetzt werden kann. Discothekengänger setzen sich einem Lärmpegel von bis zu 110 dB aus; ein Wert, der auch von einem Presslufthammer oder einer Kreissäge verursacht wird. Ursachen von Schwerhörigkeit und die Vorbeugung sollten sehr ernst genommen werden. Um ein gesundes Gehör zu gewährleisten, sollte neben der Vermeidung von Lärm, dem Tragen von Ohrschutz und der richtigen Reinigung des Ohres vor allem einer Stressvermeidung Stellenwert gegeben werden.

Vorbeugung

Hörsturz ist eine plötzliche und häufig vorübergehende Schwerhörigkeit. Hervorgerufen wird sie meist durch Stress, Durchblutungsstörungen, Infektionen, aber auch durch Erkrankungen des Blutkreislaufs oder bestimmten Medikamenten. Lassen Sie sich Ihre Ohren regelmäßig von einem Arzt untersuchen. Vermeiden Sie es, lauten Geräuschquellen länger als 30 Sekunden ausgesetzt zu sein. Arbeiten Sie in einem lauten Umfeld, benutzen Sie geräuschunterdrückende Kopfhörer. Möchten Sie keine tragen, können Sie auch auf Ohrstöpsel ausweichen.

Unbemerkter Hörverlust

In einigen Fällen kommt es auch zu unbemerkten und verborgenen Schwerhörigkeiten. So ein Fall wird als versteckter Hörverlust bezeichnet. Das Gemeine daran ist, dass es nicht mit einem normalen Hörtest gemessen werden kann. Menschen, die davon betroffen sind, werden sich erst durch Situationen mit lauten Hintergrundgeräuschen bewusst, dass ein Problem vorherrscht.

Kann Schwerhörigkeit behandelt werden?

Hörverlust kann behandelt werden, so viel ist sicher. Das Gehör kann trotz des Medizinfortschritts nicht wiederhergestellt werden. Allerdings können bestimmte Stereotype von Schallleistungsschwerhörigkeit durch einen chirurgischen Eingriff geheilt werden. Leichte bis mittelleichte Schäden werden mit Hörgeräten behandelt. Bei akuten Beschwerden wird zu Implantaten geraten. Bei plötzlichem Hörverlust ist es in jedem Fall extrem wichtig, sich so schnell wie möglich beraten und behandeln zu lassen.

Lassen Sie Ihr Gehör überprüfen

Mithilfe eines Hörtests diagnostiziert man jegliche Hörstörungen und Hörschwankungen. Vorbeugend wird empfohlen, sich alle drei bis fünf Jahre auf Unstimmigkeiten untersuchen zu lassen. Ein bis zwei Mal im Jahr sollten Sie sich Ihre Ohren auch medizinisch reinigen lassen. Der Benutzung von Wattestäbchen zum Reinigen der Ohren wird abgeraten. Dies führt dazu, dass man Verunreinigungen nur weiter in das Ohr hineinschiebt. Folglich bleiben Ihnen Ihre Ohren ein Leben lang erhalten, sofern Sie ein gehörschonendes Leben führen.

Falten effektiv behandeln: Ohne Operation

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Nicht alle Menschen sehen dem Altern entspannt entgegen. Daher möchten diese effektive Vorbeugemaßnahmen treffen, um die Alterung ihrer Haut zumindest zu verlangsamen. Der Wunsch nach einer jugendlichen Ausstrahlung lässt sich grundsätzlich mit einer Faltenbehandlung erfüllen – diese zielt darauf ab, den Patienten direkt attraktiver, jünger und frischer aussehen zu lassen.

Im Rahmen der gängigen Faltenbehandlungen stehen dabei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie beispielsweise eine Faltenunterspritzung oder eine Laserbehandlung. Eine Operation ist somit keinesfalls zwingend nötig. Außerdem ist es dabei möglich, sowohl gezielt problematische Hautbereiche zu behandeln als auch eine umfassendere Verjüngung anzustreben.

Was im Rahmen einer effektiven Faltenbehandlung zu berücksichtigen ist und welche unterschiedlichen Faltenarten generell existieren, erklärt der folgende Beitrag.

Faltenbehandlungen bei qualifiziertem Facharzt ausführen

Diejenigen, die ihren Falten den Kampf ansagen möchten und sich schon bald an einem wesentlich frischeren und jüngeren Aussehen erfreuen möchten, sollten sich dabei unbedingt an einen spezialisierten Facharzt wenden.

Dieser kann eine qualifizierte Beratung dahingehend bieten, welche Faltenbehandlungs-Methode im individuellen Fall am sinnvollsten ist. Daneben ist bei einer Behandlung durch einen kompetenten Facharzt ebenfalls für die entsprechende Nachsorge der Faltenbehandlung gesorgt. Die Risiken der Eingriffe zeigen sich dann als besonders gering.

Was wird unter der Faltenbehandlung im Detail verstanden?

In der Regel wird die Bezeichnung „Faltenbehandlung“ genutzt, um minimalinvasive Eingriffe zu beschreiben, die dazu dienen, die Falten zu reduzieren.

Eingesetzt werden zu diesem Zweck beispielsweise Injektionen mit Eigenfett, Eigenblut, bio-stimulierenden Stoffen, Hyaluronsäure oder Neuromodulatoren. Die Kategorie der Faltenbehandlung umfasst daneben jedoch auch die beliebten Laserbehandlungen gegen Falten. Die verschiedenen Methoden können dabei sowohl einzeln als auch in Kombination ausgeführt werden.

Aus diesen Gründen werden Faltenbehandlungen durchgeführt

Der menschliche Körper befindet sich bis zu seinem 20. Lebensjahr im Wachstum. Diese Phase endet jedoch um das 25. Lebensjahr – ab diesem Zeitpunkt setzt der Alterungsprozess ein.

Spuren werden dann beispielsweise durch lange Partynächte, Rauchen, Alkohol und Sonneneinstrahlung auf der Haut hinterlassen. In der Mimik lassen sich so im Laufe der Zeit die ersten Falten erkennen. Außerdem beginnt der Fettabbau im Gesicht, welcher durch genetische Faktoren bedingt wird.

Die häufigsten Arten von Falten

Es lassen sich grundsätzlich unterschiedliche Arten von Falten ausmachen, die im Zuge einer nicht-operativen Faltenbehandlung jedoch spürbar gemindert werden können.

Besonders weit verbreitet sind beispielsweise die mimischen Falten. Zu diesen gehören etwa die typischen Oberlippenfältchen oder Krähenfüße. Oft sorgt die mimische Muskulatur ebenfalls für die Entstehung von herabhängenden Mundwinkeln und Augenlidern.

Viele Menschen stören sich außerdem an erschlaffter Haut. Zurückführen lässt sich dieses Phänomen in der Regel auf einen verstärkten Abbau von Elastin und Kollagen im Körper. So zeigen sich etwa Schlupflider oder knittrige Fältchen in dem Bereich der Wangen. Von der Struktur der Haut geht eine kraftlose und schlaffe Wirkung aus, oft lässt sich außerdem ein fahler Teint beobachten.

Im Laufe ihres Lebens werden oft auch Falten entdeckt, deren Grund in einem generellen Volumenverlust liegt. Äußerlich ist diese Faltenart dann in Form von Nasolabialfalten oder hängenden Bäckchen zu erkennen. Findet im Gesicht ein Abbau von Fett statt, bewegen sich die Gesichtzüge generell nach unten. Dadurch werden die Entstehung von Falten und eine schlaffe Wirkung des Gesichts unterstützt.

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