Hausmittel gegen Husten: 5 Heilmittel für schnelle Linderung

In der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten wieder Hochsaison und der Husten ist dabei häufig am hartnäckigsten. Ist er sehr stark, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Sie können ihren Körper aber immer mit diesen fünf …

In der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten wieder Hochsaison und der Husten ist dabei häufig am hartnäckigsten. Ist er sehr stark, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Sie können ihren Körper aber immer mit diesen fünf Hausmittel gegen Husten bei der Heilung unterstützen und so die Krankheitsdauer verkürzen.

Die Zwiebel – das beste Hausmittel gegen Husten

Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Stücke und stellen Sie diese in einer kleinen Schüssel neben Ihr Bett. Sie werden sofort die Wirkung spüren, denn die ätherischen Öle desinfizieren die Luft und die Atemwege und lösen den Schleim. Zusätzlich können Sie in einer anderen Schale eine klein geschnittene Zwiebel mit Honig mischen und diese bis zu vier Stunden ziehen lassen. Der entstandene Saft ist wohltuend für den Hals und lindert den Husten.

Heilender Tee mit Thymian

Trinken Sie ausreichend! Durch die Befeuchtung der Atemwege können diese effizienter gegen Erreger vorgehen. Bestens geeignet als Hausmittel gegen Husten ist ein Tee mit Thymian. Er entkrampft die Bronchien und wirkt schleimlösend, antibiotisch und lindert Entzündungen. Geben Sie einen Teelöffel mit Thymiankraut in eine Tasse und überbrühen es mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf Minuten zugedeckt ziehen. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Brustwickel mit Kartoffel

Kartoffel werden als Brustwickel besonders angenehm empfunden. Sie speichern die Wärme und geben sie langsam ab. Dabei entspannen sich die Bronchien, die Durchblutung wird angeregt und der Husten kann sich lösen. Kochen Sie dafür etwa vier mittelgroße Kartoffeln und zerdrücken Sie diese anschließend. Dann auf ein Tuch aus Naturfasern geben, damit kann die Wärme gut entweichen. Legen Sie dieses Päckchen auf die Brust, aber machen Sie davor unbedingt den Wärmetest. Anschließend wickeln Sie noch ein angewärmtes Tuch um die Brust. Der Wickel sollte mindestens 30 Minuten einwirken, er kann aber auch unbedenklich die ganze Nacht angelegt bleiben.

Inhalation mit Kochsalz

Dabei wird der Kopf mit einem Handtuch bedeckt und über einen dampfenden Topf gehalten. Somit werden die Schleimhäute besser durchblutet und Verspannungen gelöst. Der Dampf befeuchtet die Atemwege und löst festsitzenden Schleim. Verstärkt wird dieser Effekt durch Zusätze mit Aromaöl oder Kräuter. Für Kinder oder Allergiker sollte darauf allerdings verzichtet werden. Einfaches Kochsalz dagegen ist für jeden geeignet. Nehmen Sie dazu einen Esslöffel Salz ohne Zusätze und übergießen Sie dieses mit einem Liter kochendem Wasser. Hier ist Vorsicht geboten, damit es keine Verbrühungen gibt. Für Kinder gehört das Inhalieren ohne Handtuch über den Kopf zu den angenehmeren Behandlungsmethoden.

Lutschpastillen

Diese helfen bei der Befeuchtung der Atemwege und beruhigen bei starkem Husten. Mit Zutaten wie Thymian oder Salbei wirken sie zudem desinfizierend und schleimlösend. Dazu nehmen Sie eine Handvoll Rohrzucker und lassen diesen in der Pfanne karamellisieren. Rühren Sie dann zwei Esslöffel Honig und Kräuter Ihrer Wahl unter. Formen Sie daraus kleine Bonbons und lassen diese erkalten.

Eine der einfachsten Behandlungsmethoden, als auch zur Gesundheitsvorsorge ist ein Spaziergang an der frischen Luft. Sie müssen aber unbedingt fieberfrei sein. Gehen Sie in einen Park oder Wald, atmen Sie tief durch und fördern so Ihre Heilung.

Weitere Tipps für Ihre Gesundheitsvorsorge:

– Essen Sie gesund und vitaminreich.

– Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte durch Saunagänge und Wechselduschen.

– Treiben Sie angemessen Sport, auch im Freien.