Perfekte Zähne sind etwas, was viele wollen, aber nur wenige haben. Unsere Zähne sind manchmal von Natur aus schief und neigen im Alter zum Vergilben. Verfärbungen können bei starkem Kaffee- oder Rotweinkonsum sogar noch früher auftreten. Ist es unmöglich, ein strahlend weißes Hollywood-Lächeln mit den Zähnen zu bekommen, mit denen wir geboren wurden? Ja!

Viele Menschen wünschen sich eine Zahnaufhellung, doch mit den Mittelchen auf dem Drogeriemarkt oder der Apotheke sind nur kleine Korrekturen möglich, die zudem nicht von Dauer sind. Auch ein Bleaching ist nicht immer die beste Wahl, weil es beispielsweise die Zahnstruktur nicht hergibt. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, die nicht sehr bekannt ist, aber optisch sehr ansprechend: Veneers.

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen für die Zähne. Sie werden so geformt, dass sie sich den Zähnen optimal anpassen – sie sind wir künstliche Fingernägel für die Hände. Es gibt sowohl permanente als auch temporäre Veneers. Abgesehen davon, dass uns beide Varianten ein weißes Lächeln bescheren, haben sie jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Dauerhafte Verschalung

Permanente Veneers bestehen normalerweise aus Porzellan oder einem Harz mit hohem Glanz. Porzellan ist vorzuziehen, da es das Aussehen des Zahnes natürlicher wiedergibt, während Harz schneller verfärben kann, aber günstiger ist. Um Veneers im Zahngesundheitszentrum in Trudering-Riem oder bei anderen Zahnärzten dauerhaft anzubringen, wird in der Regel ein wenig von der Vorderseite des vorhandenen Zahns weggeschliffen. Die Schalen werden dann mit Klebstoff oder Dentalzement befestigt.

Vorteile:

  1. Sie schützen Ihre Zähne vor Fleckenbildung und weiteren Schäden.
  2. Sie halten bis zu zehn Jahre, bevor sie ersetzt werden müssen.
  3. Kann mehrere Probleme auf einmal lösen, z. B. krumme Zähne und Zahnlücken, deren Korrektur andernfalls viele Sitzungen und jede Menge Geld kosten würde.
  4. Diese Veneers sind stark wie ein echter Zahn, sodass man damit essen und sie genauso pflegen kann wie das natürliche Gebiss.

Nachteile:

  1. Wer sich einmal für eine dauerhafte Zahnverblendung entschieden hat, muss dabei bleiben, weil der Zahnschmelz abgeschliffen wurde.
  2. Die Anbringung ist invasiver als das einfache Aufhellen.
  3. Anschließend können die Zähne empfindlicher sein, weil der Zahnschmelz entfernt wurde.
  4. Porzellan ist spröder als Zahnschmelz, sodass die Zähne anfälliger sind. Das Tragen Schiene in der Nacht kann problematisches Zähneknirschen reduzieren.
  5. Die meisten Krankenkassen übernehmen die recht hohen Kosten nicht.

Temporäre Verschalung

Einige Nachteile der dauerhaften Veneers lassen sich durch die Möglichkeit einer temporären Verblendung ausgleichen. Diese rasten quasi an den Zähnen ein. Solche Verblendschalen können auch beim Zahnarzt erworben werden, der mehr Einfluss auf die Passform nehmen kann als ein Onlineversand.

Vorteile:

  1. Viel billiger als dauerhafte Veneers.
  2. Sie können jederzeit entfernt werden, beispielsweise bei Beschwerden.
  3. Wer sich nicht sicher ist, ob Veneers das richtige sind, kann es erstmal damit probieren.
  4. Menschen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, ersparen sich die Prozedur des Abschleifens und Anklebens.

Nachteile:

  1. Das Harz der temporären Veneers ist nicht so stark wie Porzellan. Daher ist eine Beschädigung wahrscheinlicher und sie können meist nicht beim Essen genutzt werden.
  2. Weil zuvor kein Zahnschmelz entfernt wurde, fühlen sich die Zähne mit temporären Verblendschalen größer an und können gewöhnungsbedürftig sein, etwa beim Sprechen.
  3. Sie passen möglicherweise nicht perfekt, wenn sie zum ersten Mal getragen werden.
  4. Die Lebensdauer ist in der Regel auf einige Jahre begrenzt und kann geringer sein, wenn sich die Zähne verschieben.
  5. Das optische Ergebnis ist wahrscheinlich nicht so perfekt wie bei dauerhaften Veneers aus dünnem Porzellan.

Es kann frustrierend sein, sich so zu fühlen, als könne man aufgrund seiner Zähne nicht frei lachen. Veneers sind eine tolle Möglichkeit, das zu ändern. Selbst die dauerhaften Verblendschalen sind in der Regel kostengünstiger als andere korrigierende Eingriffe beim Kieferorthopäden. Dennoch sollte man immer erst mit dem Zahnarzt sprechen und die für sich am besten geeignete Methode abstimmen.