Gesundheit

Welches Nahrungsergänzungsmittel gegen Akne und unreine Haut ist am besten?

Ein neuer Pickel vor einem wichtigen Termin oder hartnäckige Unreinheiten am Kinn: Unreine Haut betrifft nicht nur Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene. Neben der richtigen Pflege rückt deshalb die Frage in den Fokus, ob bestimmte Nährstoffe die Haut auch von innen unterstützen können.

Welche Nährstoffe gelten bei Akne als vielversprechend?

Besonders häufig genannt wird die Kombination aus Lactoferrin, Zink und Vitamin E. Menschen mit leichter bis mittelschwerer Akne, die diese drei Stoffe täglich einnahmen, hatten in einer kontrollierten Untersuchung deutlich weniger entzündliche und nicht entzündliche Hautunreinheiten als die Vergleichsgruppe.

Genau diese Kombination steckt in SanDermin plus, einem Nahrungsergänzungsmittel von Volopharm. Eine Kapsel am Tag genügt, und die enthaltenen Mengen an Lactoferrin und Zink entsprechen denen aus der Untersuchung. Das Präparat ist außerdem frei von Laktose, Gluten, Zucker und Farbstoffen und lässt sich so unkompliziert in den Alltag integrieren.

Was ist Lactoferrin?

Lactoferrin ist ein Eiweiß, das der Körper selbst bildet. Besonders viel davon steckt in der Muttermilch, es kommt aber auch im Speichel, in der Tränenflüssigkeit und in weiteren Körperflüssigkeiten vor. Eine seiner Eigenschaften ist, dass es Eisen binden kann.

In der Dermatologie gilt Lactoferrin als Stoff mit bakterienhemmenden Eigenschaften, weshalb es bei unreiner Haut auf Interesse stößt. Für Nahrungsergänzungsmittel wird es meist aus Kuhmilch gewonnen. Da es sich um ein Eiweiß und nicht um Milchzucker handelt, ist es trotzdem laktosefrei und eignet sich auch bei einer Laktoseintoleranz. Vegan ist es aufgrund seiner Herkunft allerdings nicht.

Hilft Zink allein gegen Akne?

Zink ist ein Spurenelement, das der Körper regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muss. Es trägt zur Erhaltung normaler Haut und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und wird bei unreiner Haut schon lange eingesetzt. Gute Quellen sind zum Beispiel Fleisch, Käse, Haferflocken und Hülsenfrüchte.

Menschen mit Akne haben häufig niedrigere Zinkwerte im Blut als Menschen mit reiner Haut. Eine zusätzliche Zufuhr kann vor allem entzündliche Pickel verringern und gilt als gut verträglich. An die Wirkung von Antibiotika reicht Zink allein jedoch nicht heran, weshalb es eher als ergänzende Maßnahme zu sehen ist.

Worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Nicht jedes Präparat für Haut, Haare und Nägel ist auch bei Akne sinnvoll. Wichtig ist eine Zusammensetzung, die gezielt auf unreine Haut abgestimmt ist, und eine ausreichende Dosierung der enthaltenen Nährstoffe. Ebenso wichtig ist Geduld, denn die Haut erneuert sich nur langsam. Veränderungen zeigen sich deshalb meist erst nach einigen Wochen, und eine Einnahme über mehrere Monate kann sinnvoll sein.

Bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit kommen manche Aknemittel nicht infrage. Isotretinoin, ein Abkömmling von Vitamin A, ist dann wegen des Risikos schwerer Fehlbildungen tabu. Lactoferrin, Zink und Vitamin E gehören nicht zu dieser Gruppe und eignen sich somit auch für sensible Lebensphasen.

Wann ist ein Besuch beim Hautarzt nötig?

Leichte Unreinheiten lassen sich oft mit der passenden Pflege und etwas Geduld in den Griff bekommen. Anders sieht es aus, wenn sich tiefe, schmerzhafte Knoten bilden, Entzündungen trotz sorgfältiger Pflege über Wochen nicht abklingen oder bereits Narben zurückbleiben. Dann reicht Unterstützung von innen allein nicht aus, und eine Hautärztin oder ein Hautarzt sollte die Behandlung übernehmen.

Auch wenn die Hautveränderungen stark belasten oder das Selbstwertgefühl darunter leidet, lohnt sich ein Termin in der Praxis. Je nach Schweregrad kommen dort äußerlich anzuwendende Präparate, Antibiotika oder bei Frauen auch hormonelle Behandlungen infrage. Ein Nahrungsergänzungsmittel kann eine solche Therapie nicht ersetzen.

Fazit

Ein Wundermittel gegen unreine Haut gibt es nicht. Wer die Haut von innen unterstützen möchte, findet in der Kombination aus Lactoferrin, Zink und Vitamin E eine gut untersuchte Option, sollte aber einige Wochen Geduld mitbringen. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden führt der Weg dagegen in die hautärztliche Praxis.

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