Erblich und hormonell bedingter Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, ist die häufigste Form von Haarausfall. Jeder zweite Mann in Deutschland leidet darunter, was sich meist durch Geheimratsecken oder kahle Stellen bemerkbar macht. Aber auch bei Frauen kommt es zum Haarausfall, der sich vor allem am Scheitel zeigt. Das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) greift bei Menschen mit hormonell bedingtem Haarverlust die Haarwurzeln an, was dazu führt, dass die Haare ausfallen.
Irreversiblen Haarausfall kann man zwar mithilfe von Medikamenten stoppen, die Haare wachsen danach aber nicht wieder nach. Eine langfristige Lösung, um wieder volles Haar zu bekommen, ist eine Haartransplantation vornehmen zu lassen. Eine Haartransplantation in der Türkei wird heutzutage nach höchstem medizinischem Standard durchgeführt und kann Wunder bewirken.

Was für verschiedene Möglichkeiten gibt es?

1. Follicular Unit Transplantation (FUT)

Wählt man diese Methode, wird ein schmaler Hautstreifen mit intakten Haaren aus dem Spenderbereich entnommen, am besten aus dem Hinterkopf. Die einzelnen Hautteile werden dann im Labor auf die Transplantation vorbereitet, indem man die Haarfollikel aus der Haut herausfiltert. Später werden sie in die Kopfhaut des Empfängers verpflanzt.

2. Follicular Unit Extraction (FUE)

Bei der FUE Methode findet keine Laborarbeit statt. Stattdessen entnimmt der Arzt intakte Haarbündel direkt aus der Haut. Der Spenderbereich ist in diesem Fall nicht nur die Kopfhaut, sondern auch Arme, Beine, Achseln, Brust oder Rücken. Der Vorgang findet unter örtlicher Betäubung statt. Die Einpflanzung erfolgt bei beiden Methoden gleich. Zunächst wird die kahle Stelle vorbereitet, indem man die Hautoberfläche mit feinen Schnitten versieht. In diese Vertiefungen werden die einzelnen Haare vorsichtig mit einer Pinzette verpflanzt. Die Behandlungsdauer variiert zwischen einem und vier Tagen, je nachdem wie viele Haare verpflanzt werden müssen.

Welche Erfolge können erzielt werden?

Mit einer Haartransplantation in der Türkei kann ein Ergebnis erreicht werden, das ein Leben lang hält. Somit ist sie viel effektiver als eine medikamentöse Behandlung. Ein Arzt muss hier besonders herausgestellt werden: Dr. Levent Acar. Er hat eine vollkommen neue Methode auf ein ganz neues Level gebracht. Mit der neuwertigen DHI Saphir Technik hat er sich nicht nur in der Türkei einen Namen gemacht, auch Europaweit ist sein Name im Zusammenhang mit der DHI Saphir Technik bekannt.

Nach der Haartransplantation fallen die verpflanzten Haare nicht wieder aus und unterscheiden sich auch nicht von den normalen Haaren. Waschen, Schneiden, Färben und Föhnen können ohne Probleme vorgenommen werden.
Man muss allerdings wissen, dass die Haartransplantate zunächst nach drei bis vier Wochen ausfallen. Grund dafür ist der Nährstoffmangel der Haarwurzel während der Entnahme. Nach drei bis vier Monaten wachsen die ausgefallenen Haare aber wieder nach und bleiben ein Leben lang.

Welche Komplikationen kann es geben?

Eine Haartransplantation läuft normalerweise ohne Komplikationen ab. Rötungen, Schwellungen und Gefühlsstörungen in den Bereichen, in denen die Haare entnommen wurden, sind normale Reaktionen des Körpers und verschwinden nach wenigen Tagen. Auch kleine Verkrustungen auf der Kopfhaut sind absolut unbedenklich.
In ganz seltenen Fällen wachsen die Haare nicht richtig an die Kopfhaut an, das kann häufig bei Infektionen geschehen. Um mögliche Komplikationen zu verhindern, sollte man nach der Transplantation zwei Wochen lang auf körperliche Anstrengungen, chemische Pflegeprodukte, zu viel Sonne und Saunagänge verzichten.

Eine Haartransplantation in der Türkei ist eine gute Möglichkeit, um genetisch bedingten Haarausfall entgegenzuwirken. Viele Menschen leiden unter dem Fehlen ihrer Haare und trauen sich nicht mehr in die Öffentlichkeit, was ihre Lebensqualität stark einschränkt. Eine Haartransplantation kann somit der erste Schritt in eine glücklichere Zukunft sein.