Speziell im fortgeschrittenen Alter sind gesunde Knochen essentiell für einen möglichst problemfreien Alltag. Diesbezügliche Schwunderkrankungen, auch Osteoporose genannt, können aber zur häufigen Begleiterscheinung werden. Besonders ältere Frauen sind von diesem Phänomen häufiger betroffen. Damit dieses schmerzhafte Krankheitsbild nicht zu einem dauerhaften Begleiter wird, können jedoch verschiedene Maßnahmen effektiv umgesetzt werden.

Die Vorbeugung während des Alltags

Bereits im jungen Alter ist es möglich, eine spätere Vorsorge gegen Osteoporose einzuleiten. Verschiedenste Risikofaktoren, die diese Krankheit begünstigen, können leicht abgewendet werden. Dazu gehören unter Anderem:

  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Untergewicht
  • Vergangene Knochenbrüche

Wird auf jene Aspekte genauer geachtet, sinkt das Risiko eines Knochenschwundes im Alter drastisch. Regelmäßige, körperliche Aktivität ist ein entscheidender Faktor – dabei sollte allerdings Vorsicht bewahrt werden. Obwohl Sport die Stabilität der Knochen fördern kann, bringen häufige Verletzungen und Frakturen den genau umgekehrten Effekt mit sich.

Die richtige Ernährung macht einen wesentlichen Unterschied aus

Wie wichtig vom Körper aufgenommene Substanzen sind, ist nun zumindest teilweise klar. Abgesehen von auszulassenden Substanzen sollte auch darauf geachtet werden, dass bestimmte Elemente in höheren bzw. ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Dazu gehört unter anderem der Mineralstoff Magnesium. “Bis zu 60 % des Magnesiums befindet sich in den Knochen. Wenn ein Magnesiummangel vorliegt, wird Magnesium vom Körper verstärkt aus den Knochen genutzt”, wird auf der Mineralstoffe erforschendenden Website Welches Magnesium erläutert. “Folglich wird die Knochendichte immer geringer und das Risiko an Osteoporose zu erkranken, steigt.”

Um sich dementsprechend abzusichern, muss allerdings nicht sofort und übereifrig zu Ergänzungsmitteln gegriffen werden – Brokkoli, Kartoffeln aber auch Nüsse oder Vollkornbrote besitzen eine reichhaltige Menge dieses Mineralstoffes.

Auch der wesentliche Bestandteil der Knochen, Kalzium, sollte bereits im Kindesalter ausreichend vorhanden sein. Auch hier ist der Verzehr gängiger Lebensmittel erfolgversprechend. Abgesehen von Milchprodukten wie Käse und Joghurt können beispielsweise Veganer auch auf Brokkoli oder Blattspinat zurückgreifen.

Damit Kalzium von Körper auch richtig verarbeitet werden kann, ist er auf Vitamin D angewiesen. Obwohl dieses Vitamin hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung konsumiert wird, ist auch eine Aufnahme über Speisen möglich. Der regelmäßige Verzehr von Fisch ist dabei zu empfehlen. Fette Fische wie Hering, Lachs oder Thunfisch können so einen besonders großen Effekt erzielen.

Die Möglichkeiten an Therapien sind breit gefächert

Tritt Osteoporose dennoch ein, stehen unterschiedliche Maßnahmen mit Erfolgspotenzial zur Auswahl. In Bezug auf Medikamente sind vor allem Bisphosphonate zu empfehlen. Alendronat, Zoledronsäure und ähnliche Substanzen bewirken eine hemmende Wirkung des Knochenabbaus. Aber auch osteoanabole Ansätze können Osteoporose abwenden. Die regelmäßige Aufnahme von Parathormonen stimuliert jene Zellen, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind.

Alternativ zu Medikamenten sind auch hormonbasierte Behandlungen ein effektives Mittel. Insbesondere bei Frauen ist ein klarer Zusammenhang zwischen verringerter Östrogenproduktion in den Eierstöcken und der Knochendichte bestätigt. Eine zeitlich eingeschränkte Hormonersatztherapie ist somit vor allem in Kombination mit Menopausen anzuwenden. In diesem Zusammenhang muss jedoch beachtet werden, dass es sich per se nicht um eine Therapie zur Osteoporose handelt. Hormonelle Veränderungen anderer Natur sollten daher stets im Auge behalten werden.

Im fortgeschrittenen Alter können sich auch physikalische bzw. rehabilitative Maßnahmen bezahlt machen. Durch spezielle Trainingsprogramme kann anhand einer individuellen Abstimmung die Stärkung der Knochen bewirkt werden. Dabei wird vor allem auf das Gleichgewicht geachtet – so wird das Risiko von Stürzen, die einen besonderen Gefahrenherd darstellen, maßgeblich verringert.