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Was tun bei empfindlichen Zähnen?

Bei schmerzempfindlichen Zähnen handelt es sich um ein Phänomen, welches recht häufig in Erscheinung tritt. Medizinisch wird dieses auch als Dentinhypersensibilität bezeichnet.

Empfindliche Zähne betreffen dabei in Deutschland über 50 Prozent der Erwachsenen, sodass diese durch saure, süße, kalte oder heiße Speisen unangenehme Schmerzen verspüren. Zurückführen lässt sich dies im Großteil der Fälle auf freiliegende Zahnhälse, seltener auf wirkliche Erkrankungen der Zähne. Somit lässt sich die Schuld besonders häufig einer falschen Zahnputztechnik geben.

Liegt jedoch eine handfeste Zahnerkrankung vor, sollten mit dem Zahnarzt des Vertrauens die möglichen Therapien besprochen werden. Hilfe kann dann beispielsweise das Zahnimplantat in Düsseldorf einsetzen versprechen.

So lassen sich schmerzempfindliche Zähne behandeln

Um die Beschwerden, welche durch die schmerzempfindlichen Zähne verursacht werden, zu lindern, besteht die Lösung häufig in einer Behandlung der Zahnhälse. Grundsätzlich stehen dafür verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Eine davon stellt die Versiegelung dar. Die Oberfläche der freiliegenden Zahnhälse wird dabei mit dünnflüssigen Kunststoffen oder Medikamenten versiegelt. Dies geschieht, indem sich in den Dentinkanälen durch die Behandlung Ablagerungen bilden, welche nur schwer wieder zu lösen sind. Die Tubuli lassen sich somit bereits mit nur einer Anwendung verschließen, sodass die entsprechenden Schmerzreize in Zukunft verhindert werden.

Eine weitere Lösung für das Problem mit schmerzempfindlichen Zähnen kann außerdem in Zahnhalsfüllungen bestehen. Im Zuge dieser wird eine kleine Kunststofffüllung genutzt, um einen keilförmigen Defekt oder einen ausgehöhlten Bereich des Zahnhalses zu schließen. Das Dentin wird dadurch nicht nur durch unangenehme Reize bewahrt, sondern ebenfalls lässt sich auf diese Art und Weise die ursprüngliche Form des Zahnes wiederherstellen.

Lässt sich ein starker Schwund des Zahnfleisches beobachten, besteht der Grund dafür in vielen Fällen in einer Parodontitis – vor allem, wenn der Zahnfleischschwund gemeinsam mit einem Knochenrückgang in Erscheinung tritt. Die Konsequenz davon besteht nicht nur in schmerzempfindlichen Zähnen, sondern ebenfalls in einer Beeinträchtigung der Ästhetik der Zähne. So weisen die freiliegenden Zahnhälse eine dunklere Farbe aus. Dadurch wirken die Zähne wiederum länger als sie eigentlich sind. Es stehen jedoch chirurgische Möglichkeiten zur Verfügung, um das Zahnfleisch an seine Ursprungsstelle zurückzuversetzen. Auf diese Weise wird die Zahnästhetik verbessert und außerdem für eine Abdeckung der empfindlichen Zahnhälse gesorgt.

Jedoch wird durch die genannten Maßnahmen stets nur das Symptom der schmerzempfindlichen Zähne gelindert. Sinnvoll ist es jedoch daneben, ebenfalls eine Behandlung der vorliegende Ursache vorzunehmen. Beispielsweise gehört dazu, eine korrekte Technik beim täglichen Zähneputzen zu etablieren. Weitere Hilfe kann in einer Behandlung einer eventuell vorliegenden Parodontitis oder Zahnfehlstellung bestehen. Diejenigen, die in der Nacht mit ihren Zähnen knirschen, profitieren außerdem von einer Aufbissschiene.

Schmerzempfindlichkeit in Eigenregie reduzieren

Der behandelnde Zahnarzt sollte hinsichtlich einer möglichst schonenden Putztechnik der Zähne befragt werden. Um die Schmerzempfindlichkeit der Zähne zu reduzieren und freiliegende Zahnhälse zu verhindern, ist es von besonders großer Bedeutung, nicht zu stark mit der Zahnbürste auszudrücken und kein allzu hartes Putzwerkzeug zu verwenden. Eine Entfernung der Zahnbeläge ist schließlich auch mithilfe weicher Borsten und einer sanften Massage möglich. Dabei besteht kein Risiko, einen Schaden an den Zahnhälsen zu verursachen oder das Zahnfleisch zu verletzen.

Im Handel ist außerdem eine große Auswahl an unterschiedlichen Pflegeprodukten zu finden, welche speziell an die Bedürfnisse von schmerzempfindlichen Zähnen angepasst sind. Abhängig von dem jeweiligen Produkt sind in diesem Inhaltsstoffe, wie Aminfluorid, Arginin, Kalzium oder Strontium zu finden. Durch diese wird der Aufbau von Verbindungen gefördert, die Ablagerungen an den Zähnen verursachen, um wiederum die Dentinkanäle abzudichten.

Redaktionhttps://www.justmed.de/
Die Redaktion von justmed.at schreibt seit 2016 interessante Artikel über die Themen Gesundheit und Medizin.

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