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Hausnotruf vs. Digitaler Assistent

Hausnotrufe werden immer beliebter und machen auch in Seniorenwohnungen nicht halt. Doch leider ist es häufig so, dass die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen werden und die alleinstehende Person den Hausnotruf aus eigener Tasche zahlen muss. Dies kann bei Senioren, die am Existenzminimum leben, durchaus zum Problem werden, da der Hausnotruf mindestens 30 Euro pro Monat kostet und sich dies nicht jeder leisten kann. Zudem wird von der Krankenkasse genau definiert, wann die Kosten übernommen werden. Hier könnte ein digitaler Assistent wie Alexa ein wichtiger Schritt sein, die Selbstständigkeit nicht aufgeben zu müssen.

Alexa – Weshalb könnte der digitale Assistent ein Helfer für Senioren sein?

Auch ältere Menschen sind im Internet unterwegs und informieren sich über das Netz. Somit ist ein Router, ein Laptop oder auch ein Handy in nahezu jedem Haushalt bei Senioren vorhanden. Eine Alexa kann deshalb so interessant sein, da die ältere Generation zum einen mit den Kindern und Enkeln Videotelefonie durchführen kann. Der Anruf erfolgt einfach über die Sprache und es müssen keine Vorkenntnisse erforderlich sein. Zudem können auch Notrufe darüber abgesetzt werden.

Zum einen ist es möglich, Nachbarn, Familie oder Bekannte schnell und problemlos zu kontaktieren, wenn man beispielsweise gefallen ist und nicht an das Telefon kommt. Zum anderen kann auch die Polizei oder der Krankenwagen gerufen werden, wenn die entsprechenden Nummern bei Alex eingespeichert sind. Und das alles ist vollkommen kostenlos. Die Einrichtung sollte natürlich von einem Familienangehörigen durchgeführt werden, damit alles perfekt eingerichtet ist und die ältere Person den digitalen Assistenten nur noch per Sprache steuern muss. Dabei ist es auch wichtig, dass Alexa immer mit dem Router, also mit dem WLAN verbunden ist, damit sie auch funktioniert.

Hausnotruf – die Hürden, die zu nehmen sind

Wer trotz Einschränkungen zu Hause bleiben und nicht in ein Seniorenheim möchte, hat die Möglichkeiten eines Hautnotrufs. Dieser kostet in der Regel um die 30 Euro im Basistarif. Wer mehr möchte, zahlt auch mehr. Gleichzeitig können die Kosten von der Krankenkassen erstattet werden, was aber gar nicht so einfach ist. Denn der Senior muss mindestens Pflegegrad 1 besitzen. Des Weiteren muss der Antragsteller über weite Teile allein leben oder der Mitbewohner ist nicht imstande einen Notruf abzusetzen. Gleichzeitig muss aber auch gegeben sein, dass beim Antragsteller lebensbedrohliche Zustände eintreten können. Nur wenn all diese Punkte gegeben sind, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Da dies aber nicht immer der Fall ist, kann ein digitaler Assistent sehr vorteilhaft sein und eine gute Alternative für den Hausnotruf darstellen und somit Leben retten.

Redaktionhttps://www.justmed.de/
Die Redaktion von justmed.at schreibt seit 2016 interessante Artikel über die Themen Gesundheit und Medizin.

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