Arbeitsprozesse mit Liquiden, Fetten und anderen Flüssigkeiten bedürfen zur sicheren und hygienischen Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen. Aber auch der tägliche Einsatz im Umfeld organischer Verschmutzungen sowie besondere medizinische Voraussetzungen verlangen einen entsprechenden Schutzkittel. Unterschiedliche Anforderungen beziehungsweise Arbeitsbereiche erfordern daher verschiedene Modelle. Für diverse Ansprüche stehen somit zahlreiche praktische Modelle zur Verfügung, siehe: https://www.mundschutzhandel.de/schutzkittel/

Hygienestandard Schutzkittel als Selbstschutz und Schutz der Kollegen

Diverse Branchen und Arbeitsumfelder sehen sich mit flüssigen sowie zähflüssigen Betriebsstoffen und Chemikalien konfrontiert. In einigen Bereichen bedarf es lediglich eines formellen Schutzes, in Manchen dreht sich alles um den Arbeitsschutz und in wieder Anderen um gesetzlich vorgeschriebene Hygienemaßnahmen. Entsprechend des Gefahrenpotenzials und des Einsatzortes stehen daher verschiedene Arten an Schutzkitteln zur Verfügung. Heiß waschbare Exemplare aus haltbarem Textilstoff oder Einwegkittel für den frequenten Wechseleinsatz können daher genutzt werden. Gewöhnliche Arztkittel werden funktional mit Taschen und modernem Schnitt konzipiert und dienen eher als präventives Mittel in Situationen mit geringem Risikopotenzial. Hingegen werden wahre Arbeitsschutzkittel primär zur reinen Abwehr möglicher Gefahren gefertigt. Oft stehen sie daher als Kunststoff Einwegkittel im Angebot. Das Material sollte in diesen Fällen jegliche Form von Flüssigkeiten und auch schädliche Feststoffe abperlen lassen. Eine gewisse Dichtigkeit – dem entsprechenden Einsatzgebiet ganz unterschiedlich ausgeführt – gehört daher zum Standard. Der Haltbarkeit und Verbreitung von aggressiven Laugen, giftigen Lösungen und infizierten Körpersäften gilt es daher zu stoppen. Textilien eignen sich somit in heiklen Fällen nicht als wirkungsvolle Schutzvorkehrungen, da sie Liquide aufsaugen können. Auch das Vermögen der Anhaftung an der eher grob strukturierten und alles andere als glatten Oberfläche ist bei Textilien einfach zu hoch. Die effektivere Alternative lässt sich somit in den Kitteln aus Kunststoff finden.

Dabei fungieren die Mäntel aus Kunststoff vorwiegend als Schutzmaßnahme vor einer möglichen Kontamination der eigenen Person. Diese können durch verschiedene Liquide hervorgerufen werden:

  • Blut
  • Chemikalien
  • Fette
  • Gifte
  • Keime
  • Öle

Diesbezüglich sollte der Schutz von Haut und Fingern im mitunter täglichen Umgang verlässlich geschützt werden. Da auch die Kleidung ein hohes Übertragungs- oder Verschleppungspotenzial offenbart, eignen sich Schutzkittel deutlich mehr als reine Schürzen. Auch in Bezug auf das medizinisch relevante Thema der Übertragungsvermeidung von Bakterien beziehungsweise Viren kann mittels dieser Option forciert werden – insofern die Kittel bestimmte Räume nicht verlassen und sachgemäß gereinigt beziehungsweise entsorgt werden.

Variantenreiches Potenzial für den universell einsetzbaren Schutzkittel

Als vielleicht wichtigstes Anwendungsgebiet der Schutzkittel ist der medizinische Sektor zu benennen. Hierbei helfen die Einwegkittel vor einer möglichen Kreuzkontamination. Diese wiederum wird durch ein Verschleppen von Keimen, Bakterien und Viren innerhalb von Krankenhäusern und Kliniken, aber auch in Senioren- und Pflegeheimen begünstigt. In diesen Fällen wird daher auch gern von Besucherkitteln gesprochen, da Gäste unbewusst mögliche Keime aus einem Korridor in einen anderen Gebäudeflügel transportieren können. Um dieses Risiko zu mindern, stehen einfache Kunststoffkittel als Präventivmaßnahme in Hülle und Fülle für den Schutz von Patienten und ihren Angehörigen, aber auch dem medizinischen Personal wie Ärztinnen und Pflegern zur Verfügung. Ein weiteres Einsatzgebiet mit hohen Hygienestandards ist in der Lebensmittelindustrie zu finden. In diesem Fall steht vorwiegend die Vermeidung der Kontamination herzustellender oder zu testender Produkte durch den Mitarbeiter im Vordergrund. In anderen Fällen der Forschung oder wissenschaftlichen Arbeit wird diese Schutzmaßnahme genau anders herum ins Kalkül gefasst. Hierbei geht es darum, dass Säuren und andere Chemikalien aus dem Labor oder dem Fertigungsraum nicht in andere Bereiche oder sogar an die Umwelt abgegeben werden. Diesbezüglich werden bei der Entsorgung bestimmter Gefahrenstoffe Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Schutzkittels formell verlangt. Die Anwendung erfolgt daher sehr vielseitig und flexibel. Für folgende Aufgaben dient der Einwegkittel als prädestinierte Schutzmaßnahme:

  • Medizinische Betreuung
  • Pharmazeutische Forschung
  • Besucherkittel Alten- sowie Krankenpflege
  • Reinigungsarbeiten
  • Arbeit mit infektiösen Stoffen
  • Instrumentenaufbereitung
  • Laboraufgaben
  • Lackierarbeiten
  • Entsorgungsaufträge

Die Kittel sind nachweislich sehr flexibel und universell einsetzbar. Nicht nur in den obligatorischen Segmenten Medizin und Forschung mit den klassischen Bildern in weißer Schutzkleidung findet der Einwegkittel seinen Einsatz. Nahezu überall, wo Oberflächen und Verarbeitungsschritte durch möglichst wenige Verunreinigungen profitieren, kann er genutzt werden. So werden diese Schutzkittel auch beim nächsten Autolackierer um die Ecke sowie beim Restaurator des empfindlichen Pianos von Nöten sein. Und auch im Umgang mit aggressiven Reinigungsmittel empfiehlt sich zugunsten des körperlichen Wohls und der Langlebigkeit der eigenen Kleidung ein Schutzkittel.

Funktionale Vorteile der Kittel

Schutzkittel bieten zum einen den klaren Vorteil, eine möglichst große Fläche des Anwenders zu umhüllen. Im Idealfall sind sie auf dem Rücken in mehreren Lagen festzuschnüren, sodass nahezu der gesamte Körper einen Schutzmantel erhält. Dies wird vorwiegend in medizinischen und hygienisch relevanten Institutionen notwendig. Daher spricht alles für den Einsatz eines Schutzkittels in Krankenhäusern, Laboratorien und Forschungseinrichtungen. Zudem schenken sie neben dem Schutz der Front sowie der Seiten des Körpers in der Regel ebenso lange Ärmel, in die der Proband spielend einfach hinein schlüpfen kann. Dies wiederum ermöglicht eine intuitive und freie Bewegung eines irgendwie zu großen Schutzoveralls. Damit erlauben sie dem Nutzer aber gleichzeitig ein Agieren ohne spürbare Einschränkungen.

Zudem bieten Schutzkittel weitere großartige Vorzüge:

  • Atmungsaktive Stoffe wie Vlies (PP, SSS, SMS)
  • Feuchtigkeitsabweisend
  • Elastische Bündchen am Handgelenk
  • Unterschiedliche Materialstärke
  • Passgenauigkeit dank diverser Konfektionsgrößen
  • Optional verschiedene Verschlüsse (Rückenbänder, Druckknöpfe)
  • Optional PE-Beschichtung möglich

Und auch die speziellen Anforderungen der Kittel im Berufsalltag lässt den besonderen Gebrauch dieser wirkungsvollen Schutzmaßnahme zu:

  • Medizinprodukte nach Richtlinie 93/42/EEC
  • Operationstauglichkeit gemäß EN 13795 und ISO 16603
  • Dry Penetration EN ISO 22612
  • Wet Penetration EN 14126, EN ISO 22610
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber Blut und Pathogenen
  • (ISO 16603, ASTM F 1670, ISO 16604, ASTM 1671)