Wenn trotz sorgfältiger Zahnhygiene ein Zahnersatz benötigt wird, können Sie beim Zahnarzt aus mehreren Materialien wählen. Unter anderem Titan, Edelmetall, Gold oder Kunststoff können bei Brücken, Zahnimplantate oder Kronen für beschädigte Zähne zum Einsatz kommen. Als besonders hochwertig gilt Zahnersatz aus Keramik, denn der Werkstoff bietet zahlreiche Vorteile.

Für welchen Zahnersatz kann Keramik genutzt werden?

Besonders bei Zahnkronen oder Brücken ist Keramik beliebt und wird als hochwertige Variante für die Dental Behandlung von vielen Zahnärzten empfohlen. Aber auch für Zahnimplantate wird das Material unter dem Namen Zirkondioxid verwendet und aufgrund einer besseren Verträglichkeit anstelle von Titan eingesetzt. Generell kann ein großer Teil des Zahnersatzes mit Keramik hergestellt werden und mit hervorragenden Eigenschaften gegenüber anderen Werkstoffen punkten.

Vorteile von Keramik gegenüber anderen Materialien

  • Äußerst robust und langlebig

Gerade im Vergleich zu Kunststoff zeigt sich eine Zahnkrone aus Keramik deutlich widerstandsfähiger und hält mehr aus. Dadurch ist die Lebensdauer einer Keramikkrone oder -brücke häufig sehr lang, was die höheren Kosten für die Behandlung der Zähne etwas relativiert. Zeiträume von 10 bis 15 Jahren oder länger sind für den hochwertigen Zahnersatz keine Seltenheit.

  • Angleichung der Farbe an die natürlichen Zähne möglich

Beliebt ist Keramik unter anderem, da sich die Farbe des Materials an Ihre natürlichen Zähne angleichen lässt. Vom Dentallabor werden Keramikkronen ästhetisch an die Farbe der umliegenden Zähne angepasst. So sticht der Zahnersatz aus Keramik nicht hervor, sondern lässt sich nur bei genauem Hinschauen vom Rest der Zahnreihe unterscheiden.

Lohnen sich die höheren Kosten von Keramik?

Für Zahnersatz wird von Krankenkassen nur ein Festzuschuss von 60 Prozent oder mit einem Bonusheft maximal 75 Prozent auf die Regelversorgung gewährt. Da für die Regelversorgung günstigeres Material als Vollkeramik für Kronen oder Brücken herangezogen wird, erhalten Patienten bei Keramik-Zahnersatz einen Zuschuss, der einen geringeren Prozentsatz ausmacht. Entsprechend ist der Eigenanteil bei Vollkeramikkronen oder -brücken größer als bei anderen Werkstoffen. Diese Mehrkosten für die Behandlung sollten Sie bedenken, wenn Sie vor der Auswahl des passenden Materials für Ihren Zahnersatz stehen.

Beratung zum Zahnersatz nicht nur beim Zahnarzt möglich

Wenn neue Kronen oder Brücken benötigt werden, können sich Patienten nicht nur beim Zahnarzt informieren, sondern sich ebenfalls von einem Dentallabor beraten lassen. Dort wird ein Großteil des Zahnersatzes aus Keramik ohnehin gefertigt, sodass die Mitarbeiter sich bestens mit dem Material auskennen. Maisto Dental hat zum Beispiel als Dentallabor Berlin zahlreiche Tipps für Patienten zusammengestellt, damit Sie besser zum Thema Zahnersatz informiert sind. Und natürlich können Sie die Mitarbeiter des Dentallabors auch direkt zu Kronen und Brücken aus Keramik kontaktieren.