Pflegekräfte aus Osteuropa gehören in vielen Privathaushalten zu den unersetzlichen Helfern. Sie versorgen pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr. Ihr Vorteil: Sie bieten eine erschwingliche Betreuung. Wir verraten Ihnen die wichtigsten Fakten rund um die Pflegekraft aus osteuropäischen Staaten.

Welche Qualifikationen bringen die Pflegekräfte aus dem Ausland mit?

Bei der Pflegekraft aus Osteuropa handelt es sich um Frauen, die bei betagten, pflegebedürftigen Menschen wohnen. Sie betreuen diese ganztags. Die meisten der Hilfskräfte stammen aus Polen. Die Helferinnen sammelten bereits im privaten Umfeld Erfahrungen bei der häuslichen Pflege. Dadurch sind sie vertraut mit den besonderen Bedürfnissen Pflegebedürftiger. Manche können eine Qualifikation zur medizinischen Pflege vorweisen. Im Vordergrund steht die hauswirtschaftliche Versorgung.

Warum eine Pflegekraft aus Osteuropa engagieren?

Fehlt ihnen selbst die Zeit, sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern, benötigen Sie eine Rundum-Betreuung. Diese steht rund um die Uhr zur Verfügung. Die ambulante Pflege ermöglicht es den Senioren, in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben. Sie ist in vielen Fällen eine gute Alternative zum Pflegeheim. Es gibt verschiedene Vor- und Nachteile bei der Beschäftigung einer Pflegekraft aus dem Ausland. Ein wesentlicher Entscheidungsfaktor sind die geringeren Kosten für die Anstellung.

Dürfen Sie eine Pflegekraft aus Osteuropa legal einstellen?

Dank der sogenannten Arbeitnehmerfreizügigkeit in den EU-Ländern dürfen deutsche Haushalte Bürger aus anderen europäischen Staaten ohne Hindernisse anstellen.

Welche Aufgaben übernehmen Pflegekräfte aus Osteuropa?

Die Tätigkeit der Pflegekraft richtet sich nach deren Ausbildung. Verfügt die Person über die entsprechende Qualifikation, darf sie die medizinische Behandlungspflege durchführen. Dazu gehören:

  • Blutdruckmessen,
  • Verabreichung von Injektionen oder Medikamenten,
  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und
  • Verbandswechsel

Pflegehilfskräfte oder Hauswirtschaftskräfte beschäftigen sich vorrangig mit der Grundpflege. Pflegekräfte ohne ausgewiesene Qualifikation eignen sich für die Betreuung im Alltag. Sie kümmern sich um die allgemein anfallenden Aufgaben. Für die medizinische Versorgung bestellen Sie zusätzlich einen ambulanten Pflegedienst. Zu den wesentlichen Aufgaben der Pflegekräfte aus Osteuropa gehören:

  • Unterstützung beim Anziehen und der Körperpflege
  • Hilfe bei der Mobilität und beim Toilettengang
  • Einkäufe erledigen
  • Mahlzeiten zubereiten
  • Wohnung reinigen
  • Arzttermine begleiten
  • aktive Freizeitgestaltung durch Spaziergänge, Vorlesen und Gesellschaftsspiele

Die Hilfskräfte animieren die Senioren dazu, ein aktives Leben zu führen. Dazu zählt der Austausch von Interessen, anregende Gespräche, Aktivitäten oder eine Begleitung zu Festivitäten. Teil der Aktivierungspflege ist es, den Senioren oder die Pflegebedürftige dabei zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Die Pflegerin bietet Hilfe zur Selbsthilfe.

Fazit: Pflegekräfte aus Osteuropa bieten Hilfe im häuslichen Umfeld

Eine Pflegehilfskraft oder Hauswirtschaftskraft aus Polen oder anderen osteuropäischen Staaten ist eine günstige Alternative zur hiesigen Pflegekraft. Sie unterstützt die pflegebedürftige Person im Alltag im Rahmen der Grund- und Aktivierungspflege. Teilweise verfügt sie über Qualifikationen in der medizinischen Pflege.